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Werde ein Teil des Philip C. Jessup International Law Moot Courts der FU Berlin!

Die Teamauswahl für den Jessup Moot Court 2021/2022 ist abgeschlossen. Die nächste Bewerbungsphase wird im Mai/Juni 2022 sein. 

Für mehr Infos und Einblicke in den Jessup folgt uns auf Instagram @fu.jessupmootcourt! 

Kontakt: Lea Kuhlmann (lea.kuhlmann@fu-berlin.de

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The team selection for the Jessup Moot Court 2021/2022 is closed. The next team selection will take place in May/June 2022

For more infos and glimpses into the Jessup, join us on Instagram @fu.jessupmootcourt

Zum Jessup Moot Court:

Die Freie Universität nimmt seit 1978 am Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition ununterbrochen teil und konnte mehrere Male die deutsche Vorrunde für sich entscheiden, zuletzt 2008. Im Jahr 2017 konnte das Team der FU den Award für das beste Applicant Memorial für sich beanspruchen. Für weitere Erfolge siehe unten. 

Beim Jessup Moot Court handelt es sich um den größten und ältesten internationalen Wettbewerb auf dem Gebiet des Völkerrechts. Gegründet wurde er 1959 von Studierenden der Harvard und der Columbia University sowie der University of Virginia und wird seither jährlich von der International Law Students Association (ILSA) organisiert. Es nehmen regelmäßig 500 bis 500 Teams aus über 100 Ländern teil. 

Der Sache nach geht es um eine simulierte Gerichtsverhandlung in englischer Sprache vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag. Teams repräsentieren die streitenden Staaten sowohl auf Kläger- wie auch auf Beklagtenseite und müssen durch Einreichung von Schriftsätzen ("Memorials") und in einer mündlichen Verhandlung ("Pleadings") – jeweils in englischer Sprache – zunächst in einem nationalen Vorausscheid gegen die Teams der anderen nationalen Universitäten antreten. Diese dienen zugleich als Qualifikationsrunde für die International Rounds in Washington, D.C. In der Regel qualifizieren sich die beiden besten deutschen Teams. In Washington treffen sich die jeweils besten Teams aus mehr als hundert Staaten, um in einer weiteren Runde mündlicher Verhandlungen den Besten auszuspielen. Richter sind bei den nationalen und internationalen Ausscheidungsrunden jeweils Professor*innen oder Praktiker*innen, sowie Richter*innen des IGH.

Unter den vielen verschiedenen Wettbewerben ragt der Jessup Moot Court als traditionsreichster und mit Abstand bekanntester Wettbewerb für das Völkerrecht heraus. Der Wettbewerb beginnt im September mit der Herausgabe des Falls. Bis Mitte Januar muss dann das TEam ihre Schriftsätze anfertigen und einreichen. Bis zu der Nationalen Vorausscheidung bereiten sich die Studierenden dann gezielt auf ihr Plädoyer vor, um die Zwischenfragen der Richter*innen kompetent und souverän beantworten zu können. 

Für das Team der Freien Universität Berlin besteht zudem die Möglichkeit am International Day of Crisis teilzunehmen. Dabei handelt es sich um einen Moot Court mit der Prämisse in 24 Stunden verschiedenste völkerrechtliche Aufgaben zu lösen und so fiktiven Krisen zu bewältigen. Dabei ist der Diversität der Aufgaben fast keine Grenzen gesetzt, von Legal Advice für Regierungen, NGOs oder Privatpersonen bis zu Negotiations und das Halten von Pressekonferenzen. Am Ende der durcharbeiteten Nacht ist findet dann noch die Final Negotiation mit allen teilnehmenden Teams statt.