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Häufig gestellte Fragen zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren für Studienplätze im Ausland

Die Beliebtheitsgrade unserer Partneruniversitäten schwanken von Jahr zu Jahr und können leider nicht antizipiert werden. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass wir in jedem Jahr sehr viele Bewerbungen für die folgenden Universitäten erhalten: University of Connecticut School of Law, Hastings College of the Law in San Francisco, Benjamin Cardozo School of Law in New York City, Center for Transnational Legal Studies in London, University of Westminster in London, University of Glasgow, University of Birmingham, Stockholms Universitet, Hebrew University in Jerusalem.

Wir sind gehalten, uns bei der Vergabe der Studienplätze stark an den bisherigen Studienleistungen zu orientieren. Zusätzliche Qualifikationen wie soziales Engagement, besondere Auszeichnungen, bereits nachgewiesene Auslandserfahrungen oder ein nachgewiesenes Interesse an der Kultur eines Gastlandes sowie die Anerkennungsfähigkeit des Studienvorhabens im Ausland können nachrangig berücksichtigt werden. Diese Qualifikationen können dann den Ausschlag bei einem gleichen Leistungsstand geben.

Dazu wird die Durchschnittsnote anhand der bisherigen Studienleistungen gebildet.

Die Durchschnittsnote berechnet sich aus all Ihren bereits absolvierten Prüfungsleistungen, die mit dem gleichen Gewicht eingehen. Dazu zählen auch die nicht bestandenen Prüfungen (und zwar auch dann, wenn Sie die Wiederholungsprüfung inzwischen bestanden haben).

Prüfungsleistungen, die Sie noch gar nicht absolviert haben, obwohl diese Prüfungen nach dem Regelstudienverlauf für ein Semester vorgesehen waren, welches Sie bereits durchlaufen haben, gehen nicht mit 0 Punkten in die Durchschnittsnote ein.

Bitte beachten Sie, dass zum Zwecke einer besseren Vergleichbarkeit der Leistungsfähigkeit jeder Bewerberin und jedes Bewerbers Prüfungsleistungen aus den Modulen zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen und der rechtswissenschaftlichen Fremdsprachenfachkompetenz von dieser Durchschnittsnote ausgenommen sind.

Das Internationale Büro am Fachbereich Rechtswissenschaft verlässt sich im Hinblick auf die Durchschnittsnote nicht auf die Angaben der Bewerber/innen im Erasmus-Bewerbungsformular, sondern rechnet alle Durchschnittsnoten selbständig aus.

Sollten Sie sich gerade in einem Gegenvorstellungsverfahren befinden, dessen Ergebnis noch nicht feststeht, rechnen Sie bitte die ursprüngliche Note in die Durchschnittsnote ein. Bei einer erfolgreichen Gegenvorstellung können Sie uns während des Auswahlverfahrens noch einmal kontaktieren, damit wir Ihre Durchschnittsnote noch einmal mit der neuen Note berechnen.

Das sollten Sie unbedingt tun! Da sich die Nachfrage seitens unserer Studierenden regelmäßig auf einige wenige Universitäten konzentriert, können wir weniger als ein Drittel der Bewerber/innen für ihre erste Wunschuniversität auswählen.

Wenn Sie sich für das CTLS oder für die Universitäten in Übersee (insbesondere in den USA) interessieren, sollten Sie sowohl innerhalb des Übersee-Programms Alternativ-Universitäten angeben als auch alternative Universitäten aus dem Erasmus-Programm oder aus dem Themis-Programm hinzufügen. 

Nein. Egal, ob Sie sich nur für eine oder für zwanzig Universitäten bewerben, beginnen wir mit der Prüfung Ihrer Vermittlungschancen immer bei der Universität auf Platz 1 Ihrer Liste.

Je mehr Universitäten Sie wählen, desto größer sind Ihre Chancen auf einen Studienplatz im Ausland. Sollte sich bei der Prüfung Ihrer Chancen für Ihre erste Wunschuniversität herausstellen, dass alle Plätze an dieser Universität bereits an Studierende mit besseren Studienleistungen vergeben worden sind, gehen wir über zur zweiten Universität in Ihrem persönlichen Ranking. Erst wenn sich herausstellt, dass auch die Plätze an der zweiten Universität bereits vergeben worden sind, ziehen wir die dritte Universität in Betracht usw.

Da das Bewerbungsaufkommen von Jahr zu Jahr steigt und eine Studierende oder ein Studierender im Rahmen dieser Variante zwei Plätze besetzt, ist dies nur noch in Ausnahmefällen möglich. Eine Voraussetzung dafür ist, dass für einen Bewerber oder eine Bewerberin nur noch Plätze für ein Semester verfügbar sind, aber das Schwerpunktbereichsstudium im Ausland einen Studienaufenthalt von einem ganzen akademischen Jahr erfordert. 

Für diese Variante kann man sich nicht im Voraus bewerben. Sie wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Internationalen Büros im Laufe des Bewerbungsverfahrens vorgeschlagen, sollte sich herausstellen, dass die o.g. Voraussetzungen zutreffen und dass ein Auslandsstudium nur im Rahmen dieser Kombination möglich ist.

Sie sollten nur einen einzigen Sprachnachweis für all Ihre Wunschuniversitäten einreichen und dabei den strengsten Nachweis wählen, der von einer Ihrer Wunschuniversitäten gefordert wird. Wenn Sie den Nachweis mit den höchsten Anforderungen einreichen, sind die Sprachkenntnisse für alle anderen Universitäten mit niedrigeren Sprachanforderungen durch diesen Sprachnachweis höherer Qualität automatisch abgedeckt.

Ranking der Sprachnachweise hinsichtlich der Qualität ihrer Testanforderungen:

  1. TOEFL, IELTS, PTE,TOEIC
    Die Ergebnisse dieser Tests können in die Sprachniveaus entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für das Lernen von Sprachen konvertiert werden.
  2. Cambridge Certificate
    Dieses können Sie erwerben, wenn Sie Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 oder C1 nachweisen müssen.
  3. Sprachkurs mit Leistungszertifikat entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für das Lernen von Sprachen
    Diesen sollten Sie absolvieren, wenn Sie Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 oder C1 nachweisen müssen.
  4. Sprachtest mit Einstufungsbescheinigung entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für das Lernen von Sprachen (z.B. an der Zentraleinrichtung Sprachenzentrum der FU)
    Diesen sollten Sie ablegen, wenn Sie Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 oder C1 nachweisen müssen.
  5. Nachweis der Fremdsprachenfachkompetenz am Fachbereich Rechtswissenschaft
    Dieser ist ausreichend zum Nachweis von Sprachkenntnissen auf dem Niveau B1.

Wenn Sie einen TOEFL oder IELTS abgelegt haben, müssen Sie sich daher nicht mehr an der Zentraleinrichtung Sprachenzentrum testen lassen.

Wenn sich unter Ihren Wunschuniversitäten Partneruniversitäten befinden, die den TOEFL oder IELTS zwingend vorschreiben, dann haben Sie - unter der Bedingung, dass Sie die akademischen und persönlichen Voraussetzungen für diese Universitäten erfüllen - mit dem TOEFL oder IELTS gute Chancen auf einen Studienplatz an diesen Universitäten, da viele Studierende sich gar nicht erst für diese Universitäten bewerben. Sollten Ihre Wunschuniversitäten den TOEFL oder IELTS nicht verlangen, steigern sich Ihre Vermittlungschancen hingegen kaum.

Diese Tests werden in den Sprechstunden der Dozentinnen und Dozenten durchgeführt. Bitte wenden Sie sich rechtzeitig per e-mail an eine Dozentin bzw. einen Dozenten Ihres Sprachbereichs und beachten Sie die Hinweise auf der folgenden Seite des Sprachenzentrums: http://www.sprachenzentrum.fu-berlin.de/sprachtests/sprachzeugnis/index.html

Bitte nehmen Sie zum Testtermin das folgende Formular mit: Formular Sprachtest

Sie können Ihren Sprachnachweis noch bis Ende Januar (für einen Studienbeginn im Herbst) bzw. bis Mitte Juni (für einen Studienbeginn im Frühjahr) nachreichen.

Ja. Wenn wir Sie auswählen, werden Sie eine Zusage unter der aufschiebenden Bedingung erhalten, dass Sie die Zwischenprüfung im laufenden Semester erfolgreich absolvieren und uns dies bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nachweisen.

Ausnahmen gelten jedoch für die Doppelabschlussprogramme mit der University of Connecticut School of Law und der University of California Hastings College of the Law sowie für die Victoria University of Wellington. Für diese Programme müssen Sie die Zwischenprüfung bereits bestanden haben, wenn Sie die Bewerbung einreichen.

Nein, ein Empfehlungsschreiben steigert Ihre Auswahlchancen nicht, da die Auswahlkommission die Anforderungen des Jura-Studiums kennt und Ihre Noten interpretieren kann. Bitte bedenken Sie, dass ein Empfehlungsschreiben für die Professorinnen und Professoren sehr viel zusätzliche Arbeit bedeutet und dass Sie sich Ihre Anfrage für spätere Gelegenheiten "aufheben" sollten, wenn Sie sich beispielsweise für ein Stipendium oder für einen LL.M.-Studienplatz bewerben möchten.

Nein. Bitte reichen Sie eine einzige Bewerbungsdatei für alle Programme und für alle Universitäten ein und fügen Sie dort alle Dokumente bzw. Nachweise bei, die für Ihre Wunschuniversitäten verlangt werden. Bitte listen Sie auf einem Deckblatt Ihre Wunschuniversitäten nach Priorität auf.

Wenn Sie sich nur für Universitäten mit der gleichen Unterrichtssprache bewerben, nein. Bitte beziehen Sie Ihr Motivationsschreiben nur auf Ihre erste Wahl.

Ja. Da wir uns mit dem Motivationsschreiben einen Eindruck über Ihre Fähigkeiten verschaffen möchten, zusammenhängende Texte in einer Fremdsprache zu verfassen, fügen Sie Ihrer Bewerbungsdatei bitte ein Motivationsschreiben in jeder Sprache bei.

Das Motivationsschreiben sollte mindestens die Punkte enthalten, warum Sie ins Ausland möchten, warum Sie sich gerade das Land ausgesucht haben, in dem sich Ihre Wunschuniversität befindet, warum Sie sich für Ihre Wunschuniversität entschieden haben und welche Studien- und Prüfungsleistungen Sie sich aus dem Ausland für Ihr hiesiges Studium anrechnen lassen möchten. Darüber hinaus können Sie uns gern mitteilen, warum gerade Sie der richtige Repräsentant bzw. die richtige Repräsentantin unserer Universität an Ihrem Wunschstudienort sind.

Bitte wiederholen Sie nicht einfach Ihren Lebenslauf. Stationen aus dem Lebenslauf dürfen gern noch einmal im Motivationsschreiben erwähnt werden, sollten dann aber als Begründung für Ihre Studienortwahl dienen und können auch gern mit zusätzlichen Informationen unterfüttert werden.

Denken Sie bitte auch daran, dass das Motivationsschreiben die Gelegenheit ist, um sich von den vielen anderen Bewerberinnen und Bewerbern abzuheben. Schreiben Sie daher nicht einfach, dass Sie Ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern, einen Einblick in ein fremdes Rechtssystem erhalten und viele neue Freundschaften mit Studierenden aus der ganzen Welt knüpfen möchten - das schreiben alle anderen Interessentinnen und Interessenten auch. Versuchen Sie darüber hinauszugehen und persönliche, akademische oder berufliche Gründe anzuführen.

Bitte nicht länger als 1 - 2 Seiten. Versuchen Sie, Ihre Gedanken prägnant, pointiert und überzeugend darzustellen.

Bitte reichen Sie diese in einer einzigen pdf-Datei per e-mail ein. Übersenden Sie diese bis zum 1. Dezember bzw. bis zum 15. Mai an jurallp@zedat.fu-berlin.de

Bitte achten Sie auf eine gute Qualität der gescannten Bewerbungsunterlagen.

Ja, das ist möglich, allerdings unter den folgenden Beschränkungen:

  • Im Rahmen des Erasmus-Programms (zu dem auch Studienaufenthalte an den europäischen Themis-Partneruniversitäten zählen) werden nur diejenigen Auslandsaufenthalte mit dem Erasmus-Mobilitätszuschuss gefördert, in denen anerkennungsfähige Studien- und Prüfungsleistungen erbracht werden. Da außerhalb des Schwerpunktbereichsstudiums nur wenig alternative Anrechnungsmöglichkeiten existieren, wird der Erasmus-Mobilitätszuschuss in den meisten Fällen für ein zweites Auslandsstudium nicht gezahlt werden können.
  • Die Höchstdauer für die Meldefristverlängerung für den Freiversuch in der staatlichen Pflichtfachprüfung aufgrund eines Auslandsstudiums beträgt zwei Semester. Der Freiversuch wird daher in der Regel bei zwei Studienaufenthalten im Ausland nur von denjenigen Studierenden wahrgenommen werden können, die in einem der beiden Auslandsaufenthalte den/die Leistungsnachweis/e für die Meldefristverlängerung neben einer Vollanrechnung der Studienleistungen (Schwerpunktbereichs[teil]studium) erbracht haben.
  • Die Höchstdauer für Studienaufenthalte im Ausland während des grundständigen juristischen Studiengangs ist im Rahmen des Erasmus-Programms (und im Fall der europäischen Partneruniversitäten des Themis-Programms) auf 24 Monate begrenzt.

Ja, Promotionsstudierende dürfen ebenfalls die Möglichkeit eines Studien- und/oder Forschungsaufenthalts, allerdings nur an den Erasmus-Partneruniversitäten und an den Partneruniversitäten in der Schweiz, wahrnehmen.

Da Promotionsstudierende nicht an alle Partneruniversitäten vermittelt werden können, recherchieren Sie vor Ihrer Bewerbung bitte die in Frage kommenden Gastuniversitäten auf unseren Webseiten. Sie finden diese Information auf der Seite der jeweiligen Partneruniversität unter dem Stichpunkt "Zielgruppe".

Promotionsstudierende können entweder - wie reguläre Studierende - Lehrveranstaltungen besuchen und ECTS-credits erwerben oder eigenständig forschen. Wird die Variante des eigenständigen Forschens gewählt, kann der/die Promotionsstudierende in der Bibliothek der Gastuniversität Arbeiten an der Dissertation nachgehen. Darüber hinaus muss ein regelmäßiger fachlicher Austausch mit Wissenschaftler/inne/n der Gastuniversität und/oder der Besuch von Workshops und/oder Kolloquien zum Thema der Dissertation gewährleistet sein. Die fachliche Betreuung der Dissertation durch einen Hochschullehrer oder eine Hochschullehrerin der Gastuniversität kann von den meisten Gastuniversitäten jedoch leider nicht angeboten werden.

Bitte beachten Sie, dass Promotionsstudierenden im Erasmus-Programm nicht der Erasmus-Mobilitätszuschuss der Europäischen Kommission gezahlt wird, sondern nur ein geringerer finanzieller Zuschuss der Freien Universität Berlin. In der Schweiz erhalten Promotionsstudierende jedoch bisher dieselbe Förderung der Schweizer Regierung wie die Austauschstudierenden im grundständigen Studiengang.

Leider nein. Der Fachbereich Rechtswissenschaft schließt mit seinen Partnerfakultäten ausschließlich Austauschvereinbarungen ab, die sich auf rechtswissenschaftliche Studienplätze beziehen. Studierende anderer Studiengänge können daher nicht vermittelt werden.

Leider nein. Nach den Regeln der Zuwendungsgeber ist es nicht möglich, Studierende der Rechtswissenschaft an unsere Partneruniversitäten zu vermitteln, die nicht an der Freien Universität Berlin immatrikuliert sind.