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Häufig gestellte Fragen zur Anerkennung des Schwerpunktbereichsstudiums aus dem Ausland

Normalerweise werden Sie zunächst für eine Partneruni ausgewählt und organisieren die Details Ihres Studienprogramms erst nach Ihrer Annahme durch die Partneruniversität. Leider heißt das allerdings auch, dass Sie zum Zeitpunkt der Bewerbung und des Auswahlverfahrens noch keine Gewissheit darüber erlangen können, ob der Schwerpunktbereich an Ihrer künftigen Gastuniversität tatsächlich möglich sein wird. Um diese Unsicherheit etwas zu reduzieren, können Sie die Wahrscheinlichkeiten für die Betreuung einer Hausarbeit an Ihren gewünschten Gastuniversitäten gern mündlich während der Sprechstunde im Internationalen Büro am Fachbereich Rechtswissenschaft erfragen.

Nein, Sie können auch gern "überbuchen". Wenn Sie beispielsweise 26 oder 42 ECTS-credits im Schwerpunktbereich erbringen, werden wir die zusätzlichen 2 ECTS-credits aus der Notenberechnung ausklammern. Dabei werden wir die Lehrveranstaltung auswählen, in der Sie die schlechteste Note erzielt haben.

Ja, das ist möglich. Sie können dann für die Berechnung des Notendurchschnitts die Kurse im Umfang von 24 oder 40 ECTS-credits wählen, in denen Sie die besten Noten erzielt haben.

Bei einem Auslandsstudium über zwei Semester, welches komplett als Schwerpunktbereichsstudium und -prüfung angerechnet wird, ist dies möglich, solange diese nicht differenziert benoteten Kurse weder die Pflicht-Klausur noch die Pflicht-Hausarbeit betreffen. D.h. Sie benötigen mindestens die Noten für eine Klausur und für eine Hausarbeit.

Bei einem Auslandsstudium im Themis-Programm, welches im Umfang von 24 Leistungspunkten auf das Schwerpunktbereichsstudium angerechnet wird, ist eine undifferenzierte Benotung (bestanden / nicht bestanden) nicht ausreichend, sondern es müssen alle Prüfungsleistungen mit einer differenzierten Note bewertet werden.

Zunächst sollten Sie versuchen, diese Prüfung an der Gastuniversität zu wiederholen. Viele Partneruniversitäten bieten regelhaft Wiederholungsmöglichkeiten an. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Dozentin / den Dozenten, an das Prüfungsbüro oder an das Internationale Büro Ihrer Gastfakultät.

Falls Sie auch die Wiederholungsprüfung nicht bestehen, können wir versuchen, andere Studien- und Prüfungsleistungen als für Ihr weiteres Studium an der FU anzuerkennen.

An der Freien Universität Berlin stehen Ihnen dann noch alle regulären Prüfungsversuche für die Schwerpunktbereichsprüfung zur Verfügung (ggf. Freiversuch, Normalversuch, Wiederholungsversuch).

Nein. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie an der Freien Universität Berlin eine bessere Note erzielen können, können Sie das Schwerpunktbereichsstudium auch hier in Berlin absolvieren.

Ihnen stehen dann noch alle regulären Prüfungsversuche (ggf. Freiversuch, Normalversuch und Wiederholungsversuch) zur Verfügung.

Im Falle des Schwerpunktbereichsteilstudiums im Ausland werden Sie mit dem nächsten Versuch jedoch erst im darauf folgenden Wintersemester beginnen können. Daher wäre es möglich, dass Sie im auf das Auslandsstudium folgenden Sommersemester ein "Leerlaufsemester" ohne Lehrangebot haben. Für dieses Sommersemester bieten sich Kurswiederholungen oder die Teilnahme an den Veranstaltungen des Universitätsrepetitoriums an.

Sie können den Nachweis der Fremdsprachenfachkompetenz auch noch während des Auslandsstudiums erbringen. Dann müssen Sie neben den 24 bzw. 40 ECTS-credits für den Schwerpunktbereich - und ggf. neben dem/den Leistungsnachweis(en) für die Meldefristverlängerung - allerdings noch einen zusätzlichen fremdsprachlichen Kurs belegen.

In Ausnahmefällen, in denen die Verzögerung vom Antragsteller nicht zu vertreten ist, kann der Antrag auf Anerkennung des Schwerpunktbereichsstudiums noch bis zum 15. September des Auslandsstudienjahres gestellt werden.

 

Sie sollten das Internationale Büro am Fachbereich Rechtswissenschaft jedoch vor dem 31. August per e-mail informieren, dass Sie beabsichtigen, einen Antrag auf Anerkennung des Schwerpunktbereichsstudiums zu stellen. Bitte teilen Sie uns darin auch die Gründe für die Verzögerung mit.

Europäische Partneruniversitäten
Die meisten europäischen Partneruniversitäten nutzen neben ihrem lokalen Notensystem das ECTS-System mit den Notenstufen A - F. Sie werden dort am Ende Ihres Studienaufenthalts ein Zeugnis erhalten, welches neben den lokalen Noten die ECTS-grades ausweist. Sollten Sie sich bereits vor Erhalt des Zeugnisses über die Umrechnung informieren wollen, recherchieren Sie bitte auf den Webseiten der Gastuniversität oder fragen Sie beim Internationalen Büro der Juristischen Fakultät der Gastuniversität nach. Die ECTS-grades werden nach der Tabelle auf der Seite http://www.jura.fu-berlin.de/international/studierendenaustausch/outgoings/anerkennung/notenkonvertierung_ects.html in die juristische Punktzahl übertragen.

Ausnahme: europäische Partneruniversitäten, die das ECTS-System nicht nutzen
Einige europäische Partneruniversitäten verzichten auf die Notenumrechnung in das ECTS-System. Für diese Notensysteme legt der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin direkte Umrechnungen fest. Die entsprechenden Konvertierungstabellen finden Sie auf der Seite http://www.jura.fu-berlin.de/international/studierendenaustausch/outgoings/anerkennung/schwerpunkt2sem.html am unteren Rand der Webseite unter "Links zum Thema".

Außereuropäische Partneruniversitäten
Für außereuropäische Partneruniversitäten legt der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin direkte Konvertierungstabellen fest. Bereits beschlossene Umrechnungstabellen finden Sie auf der Seite http://www.jura.fu-berlin.de/international/studierendenaustausch/outgoings/anerkennung/schwerpunkt2sem.html am unteren Rand der Webseite unter "Links zum Thema".