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Wir nennen es Kriminologie ...

.... bei euch mag das eine andere Fachbezeichnung tragen.

Seit Dezember 2016 organisieren wir Treffen für junge kriminologisch Forschende in Berlin - Masterstudierende bis Post-doc. Damit wollen wir Raum bieten für interdisziplinären Austausch und die Zusammenarbeit von Menschen aus verschiedenen Arbeitsgruppen erleichtern.

Nächstes Treffen am Dienstag, den 18. Juni 2024 von 17.00 bis 18.30 Uhr in Raum 2216 Boltzmannstr. 3, 14195 Berlin. Johanna Rothenburg spricht zu dem Thema "Die Rechtsanwendungspraxis von rassistischen, fremdenfeindlichen und gegen die sexuelle Orientierung gerichteten Zielen und Beweggründen gem. § 46 Abs. 2 S. 2 StGB - Erste Einblicke in Ergebnisse einer Urteils- und Aktenanalyse".

Was ist das Netzwerk?

Wir möchten einen Raum schaffen, der einen interdisziplinären fachlichen Austausch zwischen jungen Forschenden (vom Studierenden bis zum Post-Doc) und allen Interessierten, die sich im weitesten Sinne mit Kriminalität, Normabweichung und dem gesellschaftlichen Umgang damit beschäftigen, in Berlin ermöglichen soll. Wir nennen das „Kriminologie“, bei euch mag das eine andere Fachbezeichnung tragen.

Wir treffen uns seit 2017. Begonnen wurde das Netzwerk von Julia Wegner und Julian Knop, jetzt werden die Treffen von Carolin Flower organisiert. Wenn ihr teilnehmen möchtet, wären wir dankbar für eine kurze unverbindliche Rückmeldung an: carolin.flower(at)fu-berlin.de.

Was soll das Ganze? Für junge kriminologisch Forschende gibt es zurzeit kaum Gelegenheiten, sich persönlich und ungezwungen austauschen zu können. Sicher wäre es für alle Beteiligten interessant, über den eigenen fachlichen Tellerrand hinaus zu schauen und zu erfahren, wer noch alles in Berlin an anderen Fachbereichen kriminologisch „unterwegs“ ist. Innerhalb eines lockeren Rahmens soll es die Möglichkeit geben, dass alle ihre Forschung bzw. Forschungsideen vorstellen können. Außerdem können sowohl Probleme und Fragen, die im Kontext des Forschungsprozesses auftauchen, als auch methodische Zugänge oder kriminalpolitische Fragen besprochen werden. Wir denken, dass die multiperspektivische Betrachtung kriminologischer Themen zu einer Wissenserweiterung aller Beteiligten beiträgt. Dabei verstehen wir unsere Gruppe als Schutzraum, in dem alle Fragen gestellt und diskutiert werden können. Vielleicht ergeben sich auch gemeinsame Projekte …  

Wie bekomme ich regelmäßig Informationen über die nächsten Veranstaltungen?

Wenn Interesse besteht regelmäßig über unsere Veranstaltungen informiert zu werden, ist eine Eintragung über folgende Mailingliste möglich, https://lists.fu-berlin.de/listinfo/NetzwerkKriminologie/. Außerdem sind unter Downloads die nächsten Termine veröffentlicht.

Wann treffen wir uns?

Um eine gewisse Regelmäßigkeit zu schaffen, sollen die Treffen alle ein bis zwei Monate abends (18:00-19:30 Uhr), entweder Videokonferenz über Webex oder vor Ort in der Boltzmannstr. 3, 14195 Berlin, stattfinden.

Themen der letzten Treffen: 

  • Laya Alizad: Herausforderung bei dem Zugang zu Justizdaten der Staats- und Amtsanwaltschaft Berlin als Einzelforscherin - Ein Erfahrungsbericht mit Einladung zur Diskussion (21.11.2023)
  • Johanna Nickels: Feminismus und Kriminalpolitik: Was zeigt die US-amerikanische Diskussion um Carceral Feminism für Deutschland? (5.12.2023)
  • Clara Ackermann: Thinking ahead. Das Innovationsmanagement des LKA Berlin am Beispiel des Projekts PaRis (Pflege als Risiko) (16.1.2024)
  • Raphael Freund: Zooming to Court: Effects of Video Layout on Eye Gaze, Understanding, and Perceived Fairness (20.2.2024)
  • Leon Lohrmann: "Häuser des Jugendrechts in Deutschland - Real, virtuell oder gar nicht?“ (14.5.2024)