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Wir nennen es Kriminologie ...

.... bei euch mag das eine andere Fachbezeichnung tragen.

Seit Dezember 2016 organisieren wir Treffen für junge kriminologisch Forschende in Berlin - Masterstudierende bis Post-doc. Damit wollen wir Raum bieten für interdisziplinären Austausch und die Zusammenarbeit von Menschen aus verschiedenen Arbeitsgruppen erleichtern.


Nächstes Treffen am Freitag, den 3. Dezember 2021 von 16.00 bis 17.30 Uhr online statt. Frau Arianna Hernandez spricht zu dem Thema "Lessons for American Justice Reform in the German Youth Courts Act" in englischer Sprache.

Was ist das Netzwerk?

Wir möchten einen Raum schaffen, der einen interdisziplinären fachlichen Austausch zwischen jungen Forschenden (vom Masterstudierenden bis zum Post-Doc), die sich im weitesten Sinne mit Kriminalität, Normabweichung und dem gesellschaftlichen Umgang damit beschäftigen, in Berlin ermöglichen soll. Wir nennen das „Kriminologie“, bei euch mag das eine andere Fachbezeichnung tragen.

Wir treffen uns seit 2017. Begonnen wurde das Netzwerk von Julia Wegner und Julian Knop, jetzt werden die Treffen von Carolin Flower organisiert. Wenn ihr teilnehmen möchtet, wären wir dankbar für eine kurze unverbindliche Rückmeldung an: carolin.flower(at)fu-berlin.de.

Was soll das Ganze? Für junge kriminologisch Forschende gibt es zurzeit kaum Gelegenheiten, sich persönlich und ungezwungen austauschen zu können. Sicher wäre es für alle Beteiligten interessant, über den eigenen fachlichen Tellerrand hinaus zu schauen und zu erfahren, wer noch alles in Berlin an anderen Fachbereichen kriminologisch „unterwegs“ ist. Innerhalb eines lockeren Rahmens soll es die Möglichkeit geben, dass alle ihre Forschung bzw. Forschungsideen vorstellen können. Außerdem können sowohl Probleme und Fragen, die im Kontext des Forschungsprozesses auftauchen, als auch methodische Zugänge oder kriminalpolitische Fragen besprochen werden. Wir denken, dass die multiperspektivische Betrachtung kriminologischer Themen zu einer Wissenserweiterung aller Beteiligten beiträgt. Dabei verstehen wir unsere Gruppe als Schutzraum, in dem alle Fragen gestellt und diskutiert werden können. Vielleicht ergeben sich auch gemeinsame Projekte …

Wann treffen wir uns?

Um eine gewisse Regelmäßigkeit zu schaffen, sollen die Treffen alle ein bis zwei Monate abends (18:00-19:30 Uhr), zurzeit noch als Videokonferenz über Webex stattfinden.

Bisherige Treffen und Themen:

  • Vorstellung der Idee (26.1.2017).
  • Christoph Nagel und Manuel Mika: Projekt zum Übergangsmanagement bei Strafgefangenen mit hohem Rückfallrisiko (2.3.2017).
  • Thorsten Bonheur: Der Einspruch im Strafbefehlsverfahren (6.4.2017).
  • Johannes Niemz: Promotionsprojekt (4.5.2017).
  • Julia Wegner: Viktimisierungsrisiken von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (1.6.2017).
  • Prof. Dr. Fritz Sack, Uni Hamburg, über die Entwicklung der Kriminologie in Deutschland (1.8.2017)
  • Planungstreffen (2.11.2017)
  • Anna Kroupa: Schulische Bildung im Jugendstrafvollzug (7.12.2017)
  • Marie Zreik: Zur Gerechtigkeit von Verteilung und Strafe, und Antoni Napieralski: Legal borders, legal loopholes and human rights (11.1.2018)
  • Alexandra Schwan: Anzeigepflicht der Anstaltsleitung bei Straftaten im Jugendvollzug (1.2.2018)
  • Ein Bericht aus der Praxis und Besprechung der April-Veranstaltung (1.3.2018)
  • Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsextremismus mit Nils Schuhmacher (Uni Hamburg) und Michael Kohlstruck (TU Berlin) (24.4.2018)
  • Planung einer eigenen Konferenz (7.6. und 5.7.2018)
  • Johanna Nickels: Untersuchung von Gesetzgebungsverläufen mit quantitativer Statistik (25.10.2018)
  • MAUER(N)! - Konferenz des Netzwerks Kriminologie Berlin (1.12.2018)
  • Eva Tanz: Arbeit mit einer NGO in türkischen Gefängnissen (7.3.2019)
  • Kirstin Drenkhahn über ihre Besuche in US-amerikanischen Gefängnissen (2.5.2019)
  • Susan Dewey: Wyoming Pathways from Prison (6.6.2019)
  • Sonja Beutler: Therapiebegleithund in der Sicherungsverwahrung der JVA Tegel (4.7.2019)
  • Aaron Meyer und Anja Seick, FREIE HILFE BERLIN e.V.: Familienprojekt aufGefangen und die Entlassungsvorbereitung in der JVA Tegel (1.8.2019)
  • Selma Lamprecht: Verschärfen Videobeweise die gerichtliche Strafe? Ergebnisse eines Experiments (7.11.2019)
  • Fritz Sack zum Jahresabschluss (5.12.2019)
  • Andres Wißner: Sexuelle Devianzen und deren Bedeutung für die polizeiliche Praxis u.a. am Beispiel von BDSM, Fetisch, Geldsklaverei und Stealthing (5.3.2020)
  • Jana Sophie Lanio: Psychische Beschwerden und Hoffnungslosigkeitserleben bei lebenslang inhaftierten Straftätern (20.5.2021)
  • Judith Höllmann: Kategorien in Bewegung? Über Geschlechterkonstruktionen im Umgang mit Recht auf Treffen für selbständige "Frauen*" (1.7.2021)
  • Saskia Jaschek: Tatort Zukunft e. V. - für soziale Innovationen im Umgang mit Kriminalität (23.9.2021)
  • Matthias Rebentisch: Die Arbeitsweise der Zentralstelle Hasskriminalität bei der Staatsanwaltschaft Berlin (4.11.2021)