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Universitätsprofessor Dr. iur. Christian Pestalozza

C.Pestalozza

WE Öffentliches Recht

Mitglied der Ethik-Kommissionen des Landes Berlin und bei der Ärztekammer Berlin

Alumni-Beauftragter des Fachbereichs

Ombudsperson des Fachbereichs für Gute Wissenschaftliche Praxis

Adresse
D-14195 Berlin (Dahlem)
Van't-Hoff - Straße 8
Telefon
Festnetz (0049 30) 83 85 30 14 oder mobil (0049) 01 77 77 91 5 91
Fax
(0049 30) 83 845 30 14

Sprechstunde

jederzeit nach telefonischer oder elektronischer Vereinbarung

seit 2006

Fortführung

  • der Lehre 
    Schwerpunkte: Medizinrecht, Verfassungsprozeßrecht, Staatshaftungsrecht
  • der Nachwuchsbetreuung (Promotionen) 
  • der Forschung 
    Schwerpunkte: Landesverfassungen, Verfassungsgerichte, Medizin, Staatshaftung, Tierschutz,  Rechtsvergleichung

seit 2018

Mitglied der Ständigen Kommission zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens an der Charité – Universitätsmedizin Berlin 
(bis zum 9. Juni 2024)

seit 2015

Vertrauensperson des FB Rechtswissenschaft für die Gute Wissenschaftliche Praxis 
(bis zum 27. Januar 2025)

seit 2015

Alumni-Beauftragter des FB Rechtswissenschaft 
(bis zum 22. Juni 2023)

2015-2022

Mitglied des Vorstandes des Kapitels Rechtswissenschaft der Ernst-Reuter-Gesellschaft 

seit 2005

Mitglied der im Jahr 2005 eingerichteten Ethik-Kommission des Landes Berlin 
(bis zum 9. März 2026)

seit 2003

Mitglied der Ethik-Kommission bei der Ärztekammer Berlin 
(bis zum 17. März 2024)

seit 2003

Mitglied der Ernst-Reuter-Preis-Kommission der Freien Universität Berlin
(mit einer Unterbrechung 2018) 

1980 bis 2006

Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht am FB Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin (seit dem 1. Oktober 2006 emeritiert)

1976 bis 1980

Lehrstuhl für Öffentliches Recht 
an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth

1973

Habilitation an der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München 
Betreuer und Erstgutachter Prof. Dr. Lerche; Zweitgutachter Prof. Dr. Zacher

Habilitationsschrift: „Formenmißbrauch“ des Staates. Zu Figur und Folgen des „Rechtsmißbrauchs“ und ihrer Anwendung auf staatliches Verhalten
München 1973

Habilitationsvortrag: Rechtssetzung durch gesellschaftliche Organe? Die Tätigkeit der Heimarbeitsausschüsse in verfassungsrechtlicher und rechtstheoretischer Sicht
JR 1973, 279 (gekürzt)

1970

Promotion an der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München 
Betreuer und Erstgutachter Prof. Dr. Lerche; Zweitgutachter Prof. Dr. Spanner

Dissertation: Die Geltung verfassungswidriger Gesetze. Anmerkungen zur Normen-kontrolle anläßlich des Entwurfs eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht
AöR 96 (1971), S. 27 (gekürzt)

1968

Zweites juristisches Staatsexamen in Berlin

1965 bis 1973

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in München (Prof. Dr. Lerche)

1961

Erstes juristisches Staatsexamen in Berlin

1957, 1958

Dolmetscherprüfungen Englisch, Französisch in Berlin

1956 bis 1961

Studium (Studienstiftung des Deutschen Volkes) Berlin, München, Cumberland Lodge/Berkshire (England)

 

Lehrberechtigung

Staats- und Verwaltungsrecht - Ausländisches Öffentliches Recht - Rechtstheorie

Schwerpunkte

  • Medizinrecht (unter Einschluß des Europäischen Medizinrechts und angrenzender Gebiete des Sozialrechts)
  • Tierschutzrecht
  • Verfassungsrecht des Bundes und der Länder, insbesondere Bayerns, Berlins und Brandenburgs
  • Ausländisches Verfassungsrecht
  • Prozeßrecht, insbesondere Verfassungs- und Verwaltungsprozeßrecht
  • Staatshaftungsrecht

 

Veröffentlichungen, Vorträge, Rechtsgutachten, Stellungnahmen – Auswahl

  • Verfassungsprozeßrecht – Die Verfassungsgerichtsbarkeit des Bundes und der Länder, 3. Auflage, München 1991, LX, 743 S.
  • Kommentierung der Artikel 70 bis Artikel 75 GG – Die Gesetzgebungskompetenzen, in: von Mangoldt/Klein (Begr.), Das Bonner Grundgesetz. Kommentar, 3. Auflage, München 1996, Bd. 8, XXIII, 1528 S.
  • Roß und Reiter – Art. 34 GG und die gemeinschaftsrechtliche Staatshaftung, in: Brink/Wolff (Hrsg.), Gemeinwohl und Verantwortung. Festschrift für H. H. von Arnim, Berlin 2004, S. 283-292
  • Risiken und Nebenwirkungen: Die klinische Prüfung von Arzneimitteln am Menschen nach der 12. AMG-Novelle, NJW 2004, S. 3374-3379
  • Einzelne Beiträge in: von Dewitz/Luft/Pestalozza, Ethik-Kommissionen in der medizinischen Forschung, Studie im Auftrag der Enquête-Kommission "Ethik und Recht in der Medizin" des 15. Deutschen Bundestages; Kommissionsdrucksache 15/219, Berlin 2004
  • Altersvorsorge-Wettbewerb durch "soziale Versicherungsträger"?, in: Bielefeld/Marlow (Hrsg.), Ein Leben mit der Versicherungswissenschaft. Festschrift für H. Schirmer, Karlsruhe 2005, S. 457
  • Art. 68 GG light oder Die Wildhüter der Verfassung, NJW 2005, S. 2817-2820
  • Kommentierung der Artt. 3a, 16a, 98 S. 1-3, 99-102 BV, in: Nawiasky (Begr.)/Schweiger/Knöpfle (Hrsg.), Die Verfassung des Freistaates Bayern. Kommentar, München, Stand November 2005
  • Vom hohen Rang des Verfassungsverfahrensrechts, NJ 2006, S. 1
  • Beamte und "Beamte". Von der vermeintlichen Doppelzüngigkeit des § 839 BGB, in: Jacobs/Papier/Schuster (Hrsg.), Festschrift für P. Raue, Köln 2006, S. 269-284
  • Die Ethik-Kommission des Landes Berlin. Unabhängigkeit und Risiko in der Höhle des Löwen, LKV 2006, S. 255-259
  • Das Sportwetten-Urteil des Bundesverfassungsgerichts – Drei Lehren über den Fall hinaus, NJW 2006, S. 1711-1714
  • Kompetentielle Fragen des Entwurfs eines Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes (BR-Drs. 353/06).
    Rechtsgutachten im Auftrag der Bayerischen Landesärztekammer, Berlin 2006 (gekürzter Abdruck in GesR 2006, S. 389-403)
  • Inlandstötungen durch die Streitkräfte - Neues aus ministeriellem Hause, NJW 2007, S. 492-495
  • Landesverfassungsrechtliche Fragen eines Hochschulgeldes in Hessen.
    Rechtsgutachten im Auftrag der Hessischen Landesregierung, Baden-Baden 2007, 97 S.
  • Recht auf Gesundheit. Verfassungsrechtliche Dimensionen.
    Vortrag im Rahmen der 'Berliner Gespräche zur Sozialmedizin' am 1. November 2006, Bundesgesundheitsbl. 50 (2007), S. 1113-1118
  • Ethik-Kommissionen und die klinische Prüfung von Arzneimitteln am Menschen aus deutscher Sicht.
    Vortrag auf dem Symposium "Ethik-Kommissionen in der medizinischen Forschung – gestern – heute – morgen" am 2. Mai 2007 in Innsbruck, Humboldt-Forum-Recht 2007 Beitrag 17
  • Ethik-Kommissionen – ein Beitrag zur Arzneimittelsicherheit?, in: AG Rechtsanwälte im Medizinrecht e.V. (Hrsg.), Arzneimittelsicherheit – Wunsch und Wirklichkeit, Berlin u.a., 2008, S. 19-28
  • Die "gesetzliche Mitgliederzahl", Art. 121 GG, LKV 2008, S. 49-55
  • Die Endlichkeit von Verfassungen, in: Scholz/Lepsius u.a. (Hrsg.), Realitätsprägung durch Verfassungsrecht. Kolloquium aus Anlaß des 80. Geburtstages von Peter Lerche am 18. Januar 2008, Berlin 2008, S. 31-54
  • Wiederaufnahme des Strafverfahrens nach landesverfassungsgerichtlicher Normkassation?, in: Müller/Sander/Válková (Hrsg.), Festschrift für U. Eisenberg, München 2009, S. 543-557
  • Der Bayerische Landtag. Verfassung und Verfassungswirklichkeit, in: Kramer (Hrsg.), Der Landtag in der Bayerischen Verfassung von 1946. Beiträge zum Parlamentarismus Band 15 (hrsg. vom Bayerischen Landtag), München 2009, S. 25-57
  • Public Health Genetics – Grundrechtliche Aspekte, Vortrag im Rahmen der Berliner Gespräche zur Sozialmedizin am 5. November 2008,  Bundesgesundheitsbl. 52 (2009), S. 683-688
  • Bundesverfassungsgerichtsbarkeit und Landesverfassungsgerichtsbarkeit, in: Merten/Papier (Hrsg.), Handbuch der Grundrechte in Deutschland und Europa, Band III Grundrechte in Deutschland: Allgemeine Lehren II, Heidelberg 2009, S. 1257-1322
  • Auf gutem Weg: Direkte Demokratie in Berlin, Jahrbuch für direkte Demokratie 2009 – 2010, S. 295-316
  • Grenzen landesgesetzlicher Eingriffe in das Selbstverwaltungsrecht Berufsständischer Versorgungswerke.
    Rechtsgutachten, erstattet im Auftrag der Arbeitsgemeinschafts berufsständischer Versorgungseinrichtungen e.V. (ABV), Berlin 2010 (ABV-materialien), 147 S.
  • Verfassungsfragen der landesgesetzlichen Einbeziehung der Lebenspartner in die berufsständische Hinterbliebenenversorgung.
    Rechtsgutachten, erstattet im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e.V. (ABV), Berlin 2010 (ABV-materialien), 44 S.
  • Rechtsfragen des Zugriffs der Regierung des Landes Brandenburg auf die Rücklagen der Brandenburgischen Hochschulen 2010.
    Rechtsgutachten, erstattet im Auftrag der Brandenburgischen Rektorenkonferenz, RdJB 2011, S. 347-360
  • Volkszuständigkeiten im Grundgesetz. Plädoyer für Behutsamkeit, Bonner RechtsJournal 2012, S. 18-25
  • Der "Große Ausschuß". Wege zur Bereinigung von Divergenzen zwischen Ausschüssen einer Ethik-Kommission, in: Landesamt für Gesundheit und Soziales (Hrsg.), Die Ethik-Kommission des Landes Berlin, Berlin 2012, S. 30-41
  • Eine späte und mißliche Geburt: Die Verordnung zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik, Medizinrecht 2013, S. 343-350
  • Einführung, in: Verfassungen der deutschen Bundesländer und Grundgesetz, 10. Auflage, München 2014, S. XV-CXLIV
    Die Verfassungsänderungen nach dem 1. März 2014 werden fortlaufend in der Rubrik "Deutsche Verfassungen – Änderungen nach dem 1. März 2014" im Bereich "Wissenswertes"  sowie in der dortigen Änderungstabelle notiert.

  • Forschung am Tier – ethische Wünsche, rechtlicher Rahmen.
    Vortrag, gehalten bei der Eröffnung der Berlin-Brandenburgischen Forschungsplattform BB3R der Freien Universität Berlin am 4. Juli 2014
  • Direkte Demokratie in Berlin – verfassungsrechtliche Perspektive.
    Podiumsbeitrag in einer Veranstaltung der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin am 10. September 2014
  • Das „fakultative Referendum“ im Gesetzentwurf der Trägerin des Berliner Volksbegehrens „Volksentscheid retten!“ 2016 (Artt. 62 Abs. 5, 63 Abs. 4 VvB-E).
    Rechtsgutachten vom 24. Oktober 2016, erstattet im Auftrag der Senatsverwaltung für Inneres und Sport (https://www.berlin.de/sen/inneres/aktuelles/artikel.556950.php
  • Menschenrechte versus Tierrecht – Perspektive Menschenrechte.
    Vortrag am 9. Mai 2017 im Rahmen des Webinars "3R und Alternativmethoden zu Tiersuchen in der Forschung und Lehre", veranstaltet von der Berlin-Brandenburgischen Forschungsplattform BB3R
  • Gesundheit, Medizin und MedizinnerInnen im Recht.
    Vortrag vor Studierenden des Modellstudiengangs Medizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin am 9. November 2017
  • Gegenstände und Verbindlichkeit von Volksentscheiden.
    Podiumsbeitrag im Rahmen einer Veranstaltung der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus Berlin am 5. Dezember 2017
  • Unrechte gruppennützige medizinische Forschung an nicht einwilligungsfähigen volljährigen Kranken, in: Beckmann/Duttge/Gärditz/Hillgruber/Windhöfel (Hrsg.), Gedächtnisschrift für H. Tröndle, Berlin 2019, S. 459-481
  • Randnotiz aus der Provinz: Überwiegende Gültigkeit der Berliner Wahlen 2021, Recht und Politik 2023 H. 1

 

Lehrveranstaltungen im Sommer 2023

1. Digitale Vorlesung Staatshaftungsrecht (095083), 2 SWS, im Sommer 2023 - montags 12.15-13.45 h

Sehr geehrte Studierende!

Für den Sommer plane ich eine zweistündige digitale vertiefende Vorlesung zum Staatshaftungsrecht für die vierten oder höheren Fachsemester, die ihre bereits - vor allem im Rahmen des Verwaltungsrechts - erworbenen Kenntnisse vertiefen oder ergänzen wollen. Eine nähere Beschäftigung mit diesem sehr vielfältigen Rechtsgebiet lohnt sich aus wissenschaftlichen, praktischen und Prüfungs-Gründen, wie ich finde, sehr. Sie kann allerdings manchmal auch etwas mühselig sein, weil die Rechtsgrundlagen sehr vielfätig und dennoch lückenhaft, daher auf Ergänzung durch phantasiereiches Richterrecht angewiesen sind. 

In das Blackboard werde ich Arbeitsblätter einstellen, die es Ihnen erleichtern sollen, sich in den Bereich zu vertiefen. Sie werden allen an der Vorlesung Teilnehmenden für deren Dauer zur Verfügung stehen. Die voraussichtlich ziemlich große Zahl soll Sie nicht abschrecken, sondern Ihnen die Vor-, Mit- und Nacharbeit erleichtern.

Weitere Informationen folgen später.

Ich freue mich, wenn Sie dabei sein sollten.

 

2. Digitales Seminar Medizinrecht (095079), 2 SWS, im Sommer 2023 - donnerstags 12.15-13.45 h

Sehr geehrte Studierende!

Wenn Sie im Sommer im vierten oder in einem höheren Fachsemester sein werden und sich für das Medizinrecht interessieren, freue ich mich, wenn Sie sich überlegen sollten, am kommenden Seminar Medizinrecht teilzunehmen.

Das Seminar wird digital (Webex) an maximal 10 anderthalbstündigen wöchentlichen Terminen stattfinden. Zur Zeit des Seminars (donnerstags 12.15-13.45 h) wird für Sie ein Raum (Boltz-mannstraße 3, 3. Stock, Raum 4405) zur Verfügung stehen, von dem aus Sie ungestört (und ohne jemanden zu stören) das verläßliche Internet unseres Campus nutzen können; das erleichtert es Ihnen auch, vorangehende oder folgende Präsenzveranstaltungen auf dem Campus ohne Schwierigkeiten wahrzunehmen.

Für Donnerstag, 23. Februar 2023, 12.15 h, ist eine digitale Vorbesprechung geplant. Dort werden die Themen erläutert und (nur dort) endgültig vergeben sowie Abläufe und Erwartungen besprochen. 

Über diesen link gelangen Sie (mit oder ohne Voranmeldung; vgl. unten) in die Vorbesprechung: 

https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=mbe6ce888508f7c5027e0b6475d598096

Diese Themen stehen zur Wahl:

1. Die World Health Organization – Treaties und Agreements

2. Die World Health Organization – Regulations

3. Die Lebendorganspende

4. Der Wille des Organspenders

5. Die Gewebespende

6. Die Spende von Eizellen, Samen und Embryonen (reserviert bis zum 23. Februar)

7. Reproduktionsmedizin 

8. Präimplantationsdiagnostik 

9. Die Leihmutter

10. Die Schwangere im Recht

11. Das Ungeborene im Internationalen Recht

12. Triage im Ausland

13. Datenschutz in der Medizin 

14. Biobanken

15. Medizinische Forschung am Tier

16. Medizinische Forschung am Menschen

Sie können sich gern schon vor der Vorbesprechung per email an c.pestalozza@fu-berlin.de für ein Thema anmelden; es wird dann, sofern noch frei (Den aktuellen Stand werden Sie hier auf dieser website sehen können), für Sie vorläufig bis zum 23. Februar reserviert. Nennen Sie vorsorglich 3 Themen Ihrer Wahl. Auf der Vorbesprechung am 23. Februar können dann Sie entscheiden, ob Sie bei dem für Sie reservierten Thema bleiben möchten. Auch ohne Voranmeldung sind Sie auf der Vorbesprechung willkommen.