Semesteraufenthalt am Center for Transnational Legal Studies in London

Ein fester Bestandteil des akademischen Lebens am CTLS ist die jährlich im Frühjahr stattfindende Fachkonferenz.

Ein fester Bestandteil des akademischen Lebens am CTLS ist die jährlich im Frühjahr stattfindende Fachkonferenz.
Bildquelle: Center for Transnational Legal Studies

Kooperationspartner

Im Rahmen des Center for Transnational Legal Studies (CTLS) kooperiert die Freie Universität Berlin unter anderem mit dem Georgetown University Law Center, der ESADE Law School, der Universidad Nacional Autónoma de México, der Université de Fribourg, der Hebrew University of Jerusalem, dem King's College London, der Melbourne Law School, der National University of Singapore, der Università di Torino und der University of Toronto.

Alle Partneruniversitäten entsenden Hochschullehrer/-innen und Studierende nach London, um im Wege des interkulturellen und interaktiven Lernens den Blick für andere Rechtskreise zu erweitern und Ansätze eines transnationalen Rechts herauszufiltern.

 

Internationale Auszeichnung

Dem CTLS wurde im Januar 2011 der Andrew Heiskell Award in der Kategorie "Innovative Internationale Partnerschaften" vom New Yorker Institute of International Education verliehen:
Pressemitteilung der Freien Universität Berlin
Pressemitteilung der Georgetown University


Dozentenaustausch

Der Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin entsendet regelhaft im fall term des CTLS (August bis Dezember) eine/n Hochschullehrer/in nach London. Nach Absprache mit den Akademischen Co-Direktoren des CTLS wäre auch ein Gastlehraufenthalt im spring semester (Januar bis Mai) möglich.

Die Lehre am CTLS ersetzt in dem entsprechenden Semester die 9 SWS Lehrverpflichtung an der Freien Universität Berlin.

Gastprofessor(inn)en am CTLS unterrichten regelmäßig zwei Kurse, einen davon nach Möglichkeit zusammen mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus einem anderen Rechtskreis. Die Inhalte der Gastlehrtätigkeit sind Gegenstand informeller Verhandlungen zwischen den Akademischen Co-Direktor(inn)en und der/m künftigen Gastprofessor/in. Alle Lehrveranstaltungen müssen auf Englisch unterrichtet werden.

Aufsatz Professor Carrie Menkel-Meadow: Why and How to Study Transnational Law


Lehr- und Lernatmosphäre

Die Studierenden zeigen sich begeistert von der internationalen Atmosphäre am Center und von der kollegialen Arbeitskultur zwischen den Studierenden und den Dozierenden. Der Wissenstransfer erfolgt hier nicht nur in eine Richtung, vom Lehrenden zum Lernenden, sondern es findet ein beidseitiger Austausch statt. Die Studierenden berichten, wie juristische Probleme in ihren jeweiligen Rechtsordnungen gelöst werden und vergleichen die verschiedenen Regelungen hinsichtlich ihres historischen, kulturellen, sozialen und politischen Ursprungs. Ziel dieser rechtsvergleichenden Methodik ist es, Ansätze eines transnationalen – also grenzüberschreitenden – Rechts herauszufiltern.

Auch die am Center for Transnational Legal Studies lehrenden Hochschullehrer/-innen beschreiten mit der Methodik des interaktiven Unterrichts neue Wege. Viele Lehrveranstaltungen werden von zwei Professor(inn)en gleichzeitig gehalten, deren unterschiedliche kulturelle Herkunft und juristisch-methodische Schulung die Diskussionen befruchten und den Blick für andersartige Lösungsansätze weiten.

 

Finanzielles

Während des Aufenthalts in London werden die Bezüge der Freien Universität Berlin regulär weitergezahlt. Die entstehenden Kosten werden im Rahmen einer Reisekostenabrechnung vom Fachbereich übernommen.