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Jetzt für studentische Forschungsgruppen (X-Student Research Groups) im SoSe anmelden!

News vom 12.04.2021

Im Sommersemester 2021 fördert die Berlin University Alliance (BUA) erstmals 16 Forschungsgruppen von Studierenden und Nachwuchsforschenden (sog. X-Student Research Groups), in denen die Teilnehmenden bereits früh im Studium selbstständig an eigenen Forschungsfragen arbeiten und an aktueller Forschung teilnehmen können. Zwei an den Fachbereich Rechtswissenschaft angegliederte Initiativen konnten sich im Rahmen der Ausschreibung mit über 150 Anträgen durchsetzen, sodass für Studierende im Sommersemester erstmals die Möglichkeit besteht, in zwei interessanten Forschungsprojekten erste eigene Forschungserfahrung zu sammeln.

 

Ressourcenallokation im Recht

Alice Bertram, Clarissa von Bormann, Dr. Juliane Mendelsohn, Melina Rebensburg und Viktoria Wollenberg

Dieses Forschungsprojekt beschäftigt sich mit dem Begriff der Ressource und den Gerechtigkeitsaspekten der Ressourcenallokation. Obwohl die Fragen der Ressourcenallokation die Ökonomie und die Soziologie prägen, findet eine rechtliche Auseinandersetzung mit dieser Problematik bislang nur vereinzelt statt. Das Seminar ist auf die gemeinsame Erarbeitung dieser Thematik ausgerichtet und umfasst die folgenden Themen:

  • Der Begriff der Ressource
  • Die Ressourcenallokation als Gerechtigkeitsfrage – von der Antike bis zum Anthropozän
  • Ressourcenallokation und Privatrecht
  • Dateneigentum/Daten als Ressource
  • Die optimale Ressourcenallokation zwischen Recht und Ökonomik
  • Knappe Ressourcen im Umweltrecht
  • Zeit und weitere immaterielle Ressourcen

Zeiten (online): 17-20 Uhr, jeweils am 22.04., 06.05., 20.05., 03.06., 17.06., 01.07., 15.07.

Einführungsveranstaltung am 15.04. (Donnerstag), 19.00 Uhr unter diesem Link: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin-en/j.php?MTID=mb4b7c85608513a08aef3b5bd90f76a15

Max. Teilnehmerzahl: 15; ab 4. Studiensemester

Anmeldung (gerne mit Angabe des Semesters und ob bereits eine Seminararbeit verfasst wurde) bis zum 19.04.2021: juliane.mendelsohn@fu-berlin.de

 

Youth, Peace and Security – Rezeption der Reden der Jugenddelegierten in der Rechtssetzung des VN-Sicherheitsrats

Dr. Hannah Birkenkötter, Julian Hettihewa und Felix Schott

Welche Rolle spielt die Jugend im Völkerrecht? Zu dieser spannenden Frage fand bereits im vergangenen Jahr eine von Selin Dirk, Julian Hettihewa, Felix Schott und Lewis Wattenberg organisierte Konferenz an der Freie Universität statt. Das nun von der BUA geförderte Forschungsprojekt widmet sich speziell dem Jugenddelegiertenprogramm der Vereinten Nationen (VN) und möchte untersuchen, ob das Programm bloßer Selbstzweck ist oder ob es jungen Menschen tatsächlich die Möglichkeit bietet, normverändernde Prozesse auf völkerrechtlicher Ebene anzustoßen. Konkret soll das Projekt die Frage beantworten, ob bzw. wie die Reden der Jugenddelegierten in der Rechtssetzung des VN-Sicherheitsrats rezipiert wurden. Dies soll anhand der Resolution 2250 – die erste thematische Resolution, die Jugend, Frieden und Sicherheit verbindet – untersucht werden. Dazu sollen auch erstmals alle Reden der Jugenddelegierten zusammentragen und auf einer zentralen Webseite zur Verfügung gestellt werden. Das Forschungsprojekt steht Studierenden verschiedener Disziplinen und Semester offen, die gemeinsam der Forschungsfrage nachgehen und sich hierzu über die einzelnen Disziplinen hinweg austauschen sollen.

 

Einführungsveranstaltung: Dienstag, 13. April 2021, 15:15 Uhr, via Zoom: https://uni- bonn.zoom.us/j/98729750358?pwd=Z0g0cDcxWGhaMTV6QTgvakp2Mjk0UT09, Meeting-ID: 987 2975 0358, Kenncode: 311456

Max. Teilnehmerzahl: 15

Anmeldung (gerne mit Angabe des Semesters): hettihewa@uni-bonn.de

 

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