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tutorienprogramm

Allgemeines

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Wir sind Studentische Mitarbeiter mit abgeschlossenem Grundstudium, die mit euch die Technik der Fallbearbeitung üben und bei Verständnisfragen des umfangreichen Vorlesungsstoffes Hilfestellung geben möchten. Tutorien ersetzen keine Vorlesungen. Vielmehr bieten wir euch die Gelegenheit, den in der Vorlesung erarbeiteten Stoff zu wiederholen und anzuwenden.

Die Arbeit in Kleingruppen halten wir für ein erfolgreiches Jura Studium für unerlässlich. Denn hier kann noch nicht Verstandenes im Diskurs mit anderen Studenten gemeinsam erarbeitet werden. Eine der wichtigsten Fähigkeiten eines angehenden Juristen, Probleme argumentativ zu lösen, erfordert mehr als das einsame Studium von Lehrbüchern.

Besonders in den ersten beiden Semestern werdet ihr intensiv in Kleingruppen begleitet. Wir bieten in allen drei Rechtsgebieten Semestertutorien an. Ein Tutorium in den Nebengebieten gibt es nicht. Zudem werden am Ende des Semesters Crashkurse für Studierende angeboten, die ihre Abschlussklausuren nicht bestanden haben. Im dritten Semester bieten wir je nach Bedarf die verschiedenen Rechtsgebiete und Crashkurse an.

Da es sich um ein studentisches Programm handelt, tragen auch euer Engagement und eure Mitarbeit im Tutorium erheblich zur erfolgreichen Gestaltung bei. Eure Anregungen und Kritik sind uns jederzeit willkommen.

Auf gute Zusammenarbeit freuen sich eure Tutorinnen und Tutoren.

 

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1988

Studentische Initiativen im Wintersemester 1988/89 bewegten die Politik durch Vorlesungsboykott, Demonstrationen und Argumentationen, (befristete) Sondermittel für Tutorien zur Verfügung zu stellen. 

1989

Am 26. Mai 1989 wird eine Tutorienkommission eingesetzt, die sich aus Professoren, akademischen Mitarbeitern und sonstigen Mitarbeitern zusammensetzt. Die experimentelle Phase (ohne Bezahlung der Tutoren) konnte beginnen. Die Tutorien arbeiten fachbezogen auf die Grundkurse und nicht allgemeinhin auf die Einführung in die Rechtswissenschaft.

1990

Nachdem der Fachbereichsrat sich von der grundsätzlichen Bewährung der Idee überzeugt hatte, erfolgte im Wintersemester 1989/90 die Bezahlung der Tutoren und der Organisationskräfte. Es wurden 44 Tutorien von 22 Tutorinnen und Tutoren und 3 Organisationskräften geführt. Da diese Bezahlung vorerst auf ein Semester befristet war, wurde im Januar 1990 eine Unterschriftenliste von 248 Studenten unterzeichnet, und an den Dekan für Weiterführung sowie Finanzierung des Tutorienmodells geschickt. Durch den Universitätsprofessor H. Rottleuthner wurde eine soziologische Untersuchung durch geführt, bei der die allgemeine Studiensituation, speziell das Tutorienmodell betrachtet wurde.

1991

Weitere 10 Stellen wurden während des Wintersemesters 1990/91 durch die Kommission für Lehre und Studium zugewiesen. Somit konnten damit 64 Tutorien von 32 Tutoren und 3 Organisationskräften weitergeführt werden.

1992

Mittlerweile wurden anteilsmäßig von verschiedenen Lehrstühlen studentische Hilfskraftstellen zur Verfügung gestellt, wodurch es möglich wurde noch 53 Tutorien zu erhalten. Die erste Unterschriftenliste für den Erhalt des Tutorienmodells in größtmöglichem und nötigem Umfang wurde von verschiedenen Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern unterschrieben.

1993

Um Selbstkontrolle und Qualität des Tutorienmodells zu verbessern, wurde im Wintersemester 1992/93 der Evaluierungsbogen eingeführt. Ein Vertrauenstutor wurde gewählt.

1994

Die zweite Unterschriftenliste für den Erhalt des Modells wurde wiederum von verschiedenen Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern unterzeichnet.

Eine Briefaktion durch Studenten an den Dekan erfolgte.

1995

Das Tutorienmodell beschäftigt 24 Tutoren für 48 Tutorien und 2 Organisationskräfte,

welche auch bis in das kommende Jahr bestehen bleiben.

1997

Da keine neuen Stellen ausgeschrieben wurden, droht das Tutorienprogramm im Wintersemester 1997/98 zu sterben, da lediglich 3 Stellen sicher besetzt wären. Es wird im Sommersemester 1997/98 erneut eine Unterschriftenliste zum Erhalt des Tutorienmodells mit über 1.300 Unterschriften gesammelt. Aus dem Hochschulförderungsprogramm III (HSP III) werden dem Tutorienprogramm 7 Stellen gewährt und voraussichtlich werden noch 15 weitere Stellen neubesetzt. Damit hat das Tutorienprogramm zum Wintersemester 1997/98 wieder 27 Tutoren und 2 Organisationskräfte.

1998

Im Wintersemester 1998/99 konnten vier neue Tutoren eingestellt werden.

Damit beschäftigt das Tutorienprogramm wieder 27 Tutoren und 2 Organisationskräfte.

1999

Das Tutorienprogramm feiert sein 10jähriges Bestehen!

Am 12. Mai 1999 tagte zum 61. Mal die Tutorienkommission.

2003

Das Tutorienprogramm beschäftigt 18 Tutoren und 2 Organisationskräfte.

2004

Das Tutorienprogramm feiert sein 15jähriges Bestehen!

Am 05. Februar 2004 tagte zum 79. Mal die Tutorienkommission.

2008

Das Tutorienprogramm erweckt die Aufmerksamkeit einer Universität aus Murcia (Spanien), die eine Professorin an unseren Fachbereich entsandte um das Programm kennenzulernen. Einer Delegation von der Universität aus St. Petersburg wurde das Tutorienprogramm im Zusammenhang mit dem Blackboard vorgestellt.

2009

Das Tutorienprogramm feiert sein 20jähriges Bestehen in einem neuen Raum der Boltzmannstr. 3.

Am 19.Februar 2009 tagte zum 100. Mal die Tutorienkommission. Das Tutoriumprogramm beschäftigt 2 Organisationskräfte und 18 Tutoren. Zudem unterstützen 4 ehrenamtliche Tutoren das Programm. Zum Wintersemester wurden die Stellen des Tutorienprogramms auf 17 reduziert, welche sich in eine Organisationskraft und 16 Tutoren aufteilen.

2011

Durch den Kanzler und Mittel des Fachbereichs konnten 2 zusätzliche Stellen über 2 Jahre für das Tutorienprogramm geschaffen werden. Das Tutorienprogramm beschäftigt nun 18 Tutoren und eine Organisationskraft.

2012

Im Rahmen einer Umgestaltung der Fachbereichsseite erhält die Darstellung des Tutorienprogrammes einen neuen Anstrich. Das Tutorienprogramm beschäftigt 16 reguläre und 2 ehrenamtliche Tutoren sowie eine Organisationskraft.

 

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Anwesenheit beim ersten Termin

Wenn ihr zum ersten Tutorium nicht erscheint, verfällt euer Platz und wird an Studenten verlost, die noch keinen Tutoriumsplatz im jeweiligen Rechtsgebiet haben. Falls ihr beim ersten Termin krank sein solltet und ihr euch vorab rechtzeitig bei eurem Tutor / eurer Tutorin per Email entschuldigt, könnt ihr den Platz behalten.

Unentschuldigtes Fehlen im laufenden Semester

Die Entschuldigung für das Fehlen ist vor Beginn des Tutoriums an die Tutorin/den Tutor zu richten. Unentschuldigtes Fehlen führt zum Verlust des Platzes im Tutorium (Ausnahme: Krankenhausaufenthalt).

Entschuldigtes Fehlen im laufenden Semester

Entschuldigt darf zwei Mal im Tutorium gefehlt werden. Das dritte Fehlen führt zum Verlust des Platzes (Ausnahme auch hier: Krankenhausaufenthalt oder das Tutorium ist nicht voll besetzt).

Parallelveranstaltungen und Gremiensitzungen zählen nicht als „Fehlen“.

Crashkurse

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, daher wird auch keine Anwesenheitsliste geführt. Ihr müsst euch also nicht entschuldigen wenn ihr zu einem Termin des Crashkurses nicht kommen könnt.

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