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Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf das Studium an Partnerfakultäten im Ausland

News vom 28.01.2021

Studium an Partneruniversitäten im akademischen Jahr 2020/21

Absage des Auslandsstudiums

Das Internationale Büro bereitet die Auslandsaufenthalte für das Studienjahr 2020/21 wie gewohnt vor. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Sie Ihren Wohnsitz in ein anderes Land verlegen möchten, können Sie jederzeit absagen. Wir raten Ihnen, dies so spät wie möglich zu tun, jedoch bevor Sie Ausgaben tätigen, die nicht erstattet werden können.

Studierende, deren Gastuniversität den Auslandsaufenthalt im Wintersemester 2020/21 absagt, werden vom Internationalen Büro am Fachbereich Rechtswissenschaft zeitnah darüber informiert. Diese Studierenden haben die Möglichkeit, ihr Auslandsstudium auf das Sommersemester 2021 zu verkürzen oder zu verschieben. Bei einer Verschiebung des Auslandsstudiums auf das akademische Jahr 2021/22 muss eine neue Bewerbung zum 1. Dezember 2020 eingereicht werden.

Reisewarnung des Auswärtigen Amtes

Das Auswärtige Amt hat eine Covid-19-Reisewarnung ausgesprochen, die vorerst bis zum 31.8.2020 gilt. Darin wird von nicht notwendigen, touristischen Aufenthalten in bestimmte Regionen abgeraten. Studienaufenthalte gelten jedoch nicht als touristische Aufenthalte. Sollten Sie eine Platzzusage oder Zulassung von einer Partneruniversität haben und ihr Auslandssemester vor dem 31.8. antreten müssen, gilt diese Zulassung weiterhin, es sei denn, Sie sind anderweitig informiert worden. Sie können sich auf eigene Verantwortung dazu entschließen, den Austausch anzutreten.

Beachten Sie jedoch bitte unbedingt die länderspezifischen Hinweise des Auswärtigen Amtes, da es unter Umständen besondere Einreisebedingungen (z. B. Quarantäne) gibt. Über eventuelle Einreiseverbote und länderspezifische Regelungen, die von den Regierungen der Gastländer erlassen wurden, werden Sie von Ihren Gastuniversitäten informiert.

Tragen Sie sich bitte in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes ein. Achten Sie darüber hinaus auf einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz für längerfristige Auslandsaufenthalte, bei dem Leistungen im Pandemiefall nicht ausgeschlossen werden.

Im Falle von bestehenden Reisewarnungen können Auslandsaufenthalte unter Umständen nicht über bestimmte Stipendienprogramme (z. B. Erasmus, PROMOS, andere DAAD-Programme) gefördert werden. Sollten Sie einen Auslandsaufenthalt mit finanzieller Förderung planen, informieren Sie sich bitte daher rechtzeitig über die aktuellen Regelungen. Im Fall des Erasmus-Programms ist das zentrale Erasmus-Team der FU im Studierenden Service Center (outgoing-erasmus@fu-berlin.de) der richtige Ansprechpartner.

Keine Einberechnung des Wintersemesters 2020/21 in die Meldefrist für den Freiversuch in der staatlichen Pflichtfachprüfung

Aufgrund der pandemiebedingten studienorganisatorischen Einschränkungen im Wintersemester 2020/21 bleibt dieses Semester bei der Ermittlung der Meldefrist für den Freiversuch in der staatlichen Pflichtfachprüfung unberücksichtigt.

Keine Meldefristverlängerung aufgrund eines Auslandsstudiums für das Wintersemester 2020/21

Da das Wintersemester 2020/21 bei der Berechnung der Meldefrist für den Freiversuch in der staatlichen Pflichtfachprüfung unberücksichtigt bleibt, wird für dieses Semester nicht noch zusätzlich eine Meldefristverlängerung aufgrund eines Auslandsstudiums gewährt.

Meldefristverlängerung um ein ganzes akademisches Jahr

Im Falle eines zweisemestrigen Auslandsstudiums im akademischen Jahr 2020/21 kann ein (1) Semester Meldefristverlängerung aufgrund des Auslandsstudiums im Sommersemester 2021 unter Vorlage eines (1) Leistungsnachweises geltend gemacht werden.

Austauschstudierende im gesamten akademischen Jahr 2020/21 müssen daher keinen Leistungsnachweis im ausländischen Recht für zwei Semester Meldefristverlängerung aufgrund des Auslandsstudiums erbringen.

Der Leistungsnachweis zur Geltendmachung der Meldefristverlängerung aufgrund des Auslandsstudiums um ein (1) Semester muss nicht zwingend im Sommersemester 2021 erbracht, sondern kann auch im Wintersemester 2020/21 erworben worden sein.

Höchstgrenze für Meldefristverlängerung

Die aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen nicht in die Meldefrist hineinzählenden Semester (Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/21) fallen nicht unter die Meldefristverlängerungshöchstgrenze von vier Semestern gem. § 13 Abs. 2 JAO, d.h. es profitieren auch diejenigen Studierenden von der Nichtberücksichtigung der Pandemie-Semester bei der Berechnung der Meldefrist, die die Höchstfrist von vier Semestern Meldefristverlängerung bereits ausgeschöpft haben.

Meldefristverlängerung für Online-Studien / virtuelle Auslandssemester

Nach Aussage des GJPA Berlin/Brandenburg wird ein Online-Auslandssemester hinsichtlich der Möglichkeit, eine Meldefristverlängerung für den Freiversuch in der staatlichen Pflichtfachprüfung geltend zu machen, genauso behandelt wie ein Präsenzsemester an der Gasthochschule. Dies gilt unabhängig davon, ob der oder die Studierende den Wohnsitz bei einem Online-Studium ins Ausland verlegt oder nicht.
Allerdings dürfen parallel zum Online-Auslandsstudium keine Leistungen an der Heimatuniversität erbracht werden. Dies würde dazu führen, dass das Online-Studium an der ausländischen Partneruniversität nicht als Auslandsstudium im Sinne von § 13 Abs. 2 Nr. 4 JAO gewertet wird. Der Gewährung einer Meldefristverlängerung gem. § 13 Abs. 2 Nr. 4 JAO steht es jedoch nicht entgegen, wenn im Auslandssemester nach Beendigung des Online-Auslandsstudiums Leistungen an der FU Berlin erbracht werden.

Zahlung des Erasmus-Mobilitätszuschusses für Online-Studien / virtuelle Auslandssemester

Hinweise hierzu befinden sich auf der Webseite des zentralen Erasmus-Teams der FU im unteren Drittel unter der Zwischenüberschrift "Besonderheiten im Erasmus+ Projekt 2020 (akademisches Jahr 2020/21)". Spezifischere Fragen richten Sie bitte an die Kolleginnen und Kollegen des zentralen Erasmus-Teams unter outgoing-erasmus@fu-berlin.de

Studium an Partneruniversitäten im akademischen Jahr 2019/20

Beendigung des Studienprogramms

Alle Partnerfakultäten haben ihr Lehrangebot im März 2020 auf E-Learning umgestellt, sodass die Lehrveranstaltungen des zweiten Austauschsemesters entweder vor Ort oder in Berlin beendet werden können. Sollte diese Möglichkeit nicht gegeben sein, kontaktieren Sie bitte zeitnah das Internationale Büro am Fachbereich Rechtswissenschaft.

Keine Einberechnung des Sommersemesters 2020 in die Meldefrist für den Freiversuch in der staatlichen Pflichtfachprüfung

Aufgrund der pandemiebedingten studienorganisatorischen Einschränkungen im Sommersemester 2020 bleibt dieses Semester bei der Ermittlung der Meldefrist für den Freiversuch in der staatlichen Pflichtfachprüfung unberücksichtigt.

Keine Meldefristverlängerung aufgrund eines Auslandsstudiums für das Sommersemester 2020

Da das Sommersemester 2020 bei der Berechnung der Meldefrist für den Freiversuch in der staatlichen Pflichtfachprüfung unberücksichtigt bleibt, wird für dieses Semester nicht noch zusätzlich eine Meldefristverlängerung aufgrund eines Auslandsstudiums gewährt.

Meldefristverlängerung um ein ganzes akademisches Jahr

Im Falle eines zweisemestrigen Auslandsstudiums im akademischen Jahr 2019/20 kann ein (1) Semester Meldefristverlängerung aufgrund des Auslandsstudiums im Wintersemester 2019/20 unter Vorlage eines (1) Leistungsnachweises geltend gemacht werden.

Austauschstudierende im gesamten akademischen Jahr 2019/20 müssen daher keinen Leistungsnachweis im ausländischen Recht für eine Meldefristverlängerung aufgrund des Auslandsstudiums im Sommersemester 2020 erbringen.

Der Leistungsnachweis zur Geltendmachung der Meldefristverlängerung aufgrund des Auslandsstudiums um ein (1) Semester muss nicht zwingend im Wintersemester 2019/20 erbracht, sondern kann auch im Sommersemester 2020 erworben worden sein.

Höchstgrenze für Meldefristverlängerung

Das aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen nicht in die Meldefrist hineinzählende Sommersemester 2020 fällt nicht unter die Meldefristverlängerungshöchstgrenze von vier Semestern gem. § 13 Abs. 2 JAO, d.h. es profitieren auch diejenigen Studierenden von der Nichtberücksichtigung des Pandemie-Semesters bei der Berechnung der Meldefrist, die die Höchstfrist von vier Semestern Meldefristverlängerung bereits ausgeschöpft haben.

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