Geld

In der Unterrichtseinheit „Geld“ findet sich eine Zusammenstellung von Quellenmaterial mit Erläuterungen, das die volkswirtschaftliche Funktion von Geld aus der juristischen Perspektive näher bringt. Eine zentrale Frage ist, inwieweit die Gegenleistung bei einem Austauschvertrag, also zum Beispiel Kaufvertrag, Miete, Pacht und Werkvertrag, notwendig in Geld bestehen musste. Aus welchen Gründen hielten die Juristen Geld für einen Rationalitätsgaranten und welche Konsequenzen knüpften sie daran? Ausgehend von der rechtshistorischen Frage, wie der Güteraustausch noch ohne Münzgeld sicher gestellt wurde, wird vor allem das Darlehensrecht beleuchtet. Dieser Vertragstypus wirft viele Fragestellungen auf, die nicht nur im antiken Wirtschaftsrecht eine Rolle spielen, sondern die sich auch mit aktuellen und rechtsvergleichenden Bezügen verknüpfen lassen: Wie kann das Verleihen von Geld juristisch abgesichert werden? Welche Risiken bestehen beim Verleihen von Geld? Warum gibt es Zinsen?