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Ausschreibung Lehrstuhl Kritik des Rechts– Grundlagen und Praxis des demokratischen Rechtsstaates [Bucerius Law School]

Die Bucerius Law School ist eine von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gegründete private Hochschule mit dem Recht zur Promotion und Habilitation. Sie führt jährlich rund 100 sorgfältig ausgewählte Studierende zur ersten Prüfung, verleiht einen hochschuleigenen Abschluss (LL.B.) und bietet einen weiterbildenden Masterstudiengang Law and Business an.


An der Bucerius Law School in Hamburg ist zum 1. Dezember 2020 der
 
Lehrstuhl Kritik des Rechts– Grundlagen und Praxis des demokratischen Rechtsstaates
 
zu besetzen.

Der demokratische Verfassungsstaat als zentrale Kulturleistung steht vor existentiellen Herausforderungen und Transformationen. Vor diesem Hintergrund wird ein Wissenschaftler (m/w/d) gesucht, der sich mit den Grundlagen, Wirkmechanismen und Institutionen des Öffentlichen Rechts auseinandersetzt und Rechtsetzung, Rechtsprechung oder Rechtsvollzug auf ihre strukturellen Schwächen und möglichen Reformpotentiale untersucht. Ein Forschungsschwerpunkt soll die Idee und Wirklichkeit des demokratischen Rechtsstaates in der internationalen Rechtsgemeinschaft sein. 

Thematisch kommt das Öffentliche Recht in seiner gesamten Breite einschließlich des europäischen und internationalen Rechts in Betracht. Eine Mitwirkung in der grundständigen Lehre des Öffentlichen Rechts und im Schwerpunkt „Grundlagen des Rechts“ wird erwartet; ebenso im Masterprogramm Law and Business. Der Lehrstuhl wird von der Dieter Hubertus Pawlik Stiftung getragen. Auf Wunsch wird das Lehrstuhlprofil zugesandt. 

Bewerber/innen sollten an intradisziplinärer Zusammenarbeit interessiert und zu interdisziplinärer Arbeit bereit sein. Sie sollten ein nachdrückliches Interesse an besonders leistungsfähigen und motivierten Studierenden haben und sich für eine moderne Juristenausbildung engagieren, die sich Internationalität und Praxisnähe zum Ziel gesetzt hat und großes Gewicht auf Teamgeist und enge Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden legt. 

Bewerber/innen müssen die Voraussetzungen für die Berufung zur Professorin oder zum Professor nach § 15 HmbHG erfüllen. Die Einstellung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung. Die Vergütung ist leistungsbezogen und orientiert sich an der W3-Besoldung.

Die Bucerius Law School strebt die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen der Hochschule an. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, fordert sie daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf – ihre Bewerbungen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Bucerius Law School versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Entsprechende Bewerbungen werden bei gleicher Eignung ebenfalls bevorzugt.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Verzeichnis von Schriften und Lehrveranstaltungen, Evaluationen) sowie einer kurzen Darstellung des didaktischen Selbstverständnisses und der in Aussicht genommenen Forschungsvorhaben in zwei PDF-Dokumenten (ein PDF mit allen Unterlagen und ein weiteres PDF mit Evaluationen) bis zum Sonntag, den 14. Juni 2020, an die Präsidentin der Hochschule, Frau Professorin Dr. Dr. h.c. mult. Katharina BoeleWoelki (praesidentin@law-school.de), zu senden.

Bucerius Law School, Hochschule für Rechtswissenschaft, Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg