Springe direkt zu Inhalt

Mitteilung des Prüfungsausschusses

News vom 27.03.2020

24.4.2020

Mitteilung des Prüfungsausschusses

Hinweise des GJPA

Einer Bitte des Gemeinsamen Juristischen Prüfungsamtes entsprechend wird auf Folgendes hingewiesen: Anmeldungen zur staatlichen Pflichtfachprüfung für die Kampagne 1.2020/II können in der auf der Website vorgegebenen Meldefrist (4.5.-12.6.2020) zur Zeit ausschließlich postalisch entgegengenommen werden. Die Postanschrift lautet: GJPA, Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Salzburger Str. 21-25, 10825 Berlin.

Diese Adresse findet sich auch auf der Website des GJPA. Beizufügen ist, neben den auf der Webseite aufgeführten Zulassungsnachweisen, eine Kopie des Reisepasses bzw. Personalausweises des Anmeldenden.

Hinsichtlich der Freiversuchsregelung gilt laut GJPA Folgendes: Vorerst wird zunächst für Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für die Kampagne im Oktober 2020 zum Freiversuch anmelden müssten, das Sommersemester 2020 nicht auf die Frist zur Anmeldung zum Freiversuch angerechnet. Da die Anrechnung des Semesters unterbleibt, können sich hierauf auch Kandidatinnen und Kandidaten berufen, die bereits die Höchstfrist nach § 13 Abs. 2 JAO (4 Semester) ausgeschöpft haben.

Ob das kommende Sommersemester 2020 insgesamt bei der Berechnung des Freiversuchs unberücksichtigt bleibt, wird derzeit unter den verantwortlichen Ministerien diskutiert. Eine Entscheidung soll hier möglichst einheitlich getroffen werden.

Mitteilung des Prüfungsausschusses

14.4.2020

Studium und Prüfungen im Sommersemester 2020

Der Fachbereich stellt ein nahezu flächendeckendes Angebot digitaler Lehre im Sommersemester 2020 zur Verfügung. Die aktive Teilnahme an diesen Angeboten wird zur Vermeidung einer Studienzeitverlängerung dringend empfohlen. Gleichwohl werden nicht alle Studierenden dieser Empfehlung zur Gänze folgen können, etwa weil sie nicht über die benötigte technische Ausstattung verfügen oder Kinderbetreuungsaufgaben wahrnehmen müssen. Der Prüfungsausschuss weist deshalb darauf hin, dass, soweit in Modulen des Studiengangs eine Pflicht zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme besteht, sich diese Pflicht derzeit nur auf Präsenzlehrveranstaltungen bezieht (§ 9 RSPO) und derzeit nicht auf Online-Lehrangebote übertragbar ist. In welcher Weise die Pflicht zur aktiven Teilnahme im Modul Thematische Vertiefung erfüllt und überprüft wird, geben die jeweiligen Seminarveranstalter/innen bekannt.

Während sich aktuell noch nicht absehen lässt, unter welchen äußeren Bedingungen das Sommersemester 2020 verlaufen wird, müssen die Planungen für die anstehenden Prüfungen beginnen. Der Prüfungsausschuss geht dabei derzeit davon aus, dass

1. – Klausuren im Sommersemester im gewohnten Modus geschrieben werden können. Gegebenenfalls werden zeitliche Verschiebungen und/oder Aufteilungen in Prüfungsgruppen erforderlich. Der Rücktritt von der im Februar 2020 begonnenen Studienabschlussarbeit steht der Teilnahme an der Klausur im Rahmen der Schwerpunktbereichsprüfung nicht entgegen;

2. – die Kolloquien zur Verteidigung der Studienabschlussarbeit am Ende des Sommersemesters in gewohntem Modus stattfinden können. Die Terminplanung wird aus Gründen der Gleichbehandlung so erfolgen, dass über den Rücktritt von der Studienabschlussarbeit nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses einheitlich VOR der Verteidigung entschieden werden muss;

3. – Hausarbeiten im Sommersemester im gewohnten Modus geschrieben werden können und daher auch innerhalb der vorlesungsfreien Zeit des Sommersemesters eine Wiederholung der Studienabschlussarbeit für diejenigen ermöglicht werden kann, die von der Studienabschlussarbeit im Februar 2020 zurücktreten. Im Fall des Nichtbestehens der Schwerpunktbereichsprüfung wird ein Prüfungsversuch auch dann als Freiversuch gemäß § 16 Abs. 4 SPO angesehen werden, wenn die zeitliche Lage der Wiederholung der Studienabschlussarbeit und/oder der Kolloquien dazu führt, dass der Prüfungsversuch nicht im Sommersemester 2020 endet.

Der Prüfungsausschuss wird regelmäßig erwägen, ob an diesem Planungsstand festgehalten werden kann. Weitere Einzelheiten sind den Bekanntmachungen des Prüfungsbüros zu entnehmen.

Univ.-Prof. Dr. Olaf Muthorst

Prüfungsausschussvorsitzender



Ergänzend zu den Mitteilungen vom 13.3.2020 und vom 16.3.2020 gibt der Prüfungsausschuss bekannt:

1. Nach der auf Bachelor- und Masterarbeiten bezogenen Mitteilung des Präsidiums zur Verlängerung von Bearbeitungszeiten für Abschlussarbeiten von vergangener Woche ist jetzt geklärt, dass sich alle Mitteilungen des Präsidiums nicht auf Staatsexamensstudiengänge beziehen, sondern dort die Regelungen der jeweiligen Prüfungsausschüsse gelten sollen. Unsere Verfahrensweise entspricht damit derjenigen, die auch an den benachbarten juristischen Fakultäten Anwendung findet.

2. Es kann deshalb dabei bleiben, dass alle Studierenden des Fachbereichs Rechtswissenschaft, die zur Zeit zu einer Hausarbeit im Einführungs-, Aufbau- oder Schwerpunktbereich (studienbegleitende Hausarbeit, Seminararbeit oder Studienabschlussarbeit) angemeldet sind, von dieser Hausarbeit zurücktreten können. Dieser Rücktritt kann durch schlichtes Unterlassen der fristgerechten Abgabe erfolgen und muss weder gesondert beantragt noch begründet werden.

3. Wer von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen möchte, weil sie/er ihre/seine Arbeit bereits weitgehend gefördert hat und sich im Stande sieht, die Arbeit auch ohne Bibliothekszugang zum Abschluss zu bringen, wird gebeten, diese Arbeit als Datei im pdf-Format fristwahrend per E-Mail an das Prüfungsbüro zu übersenden. Das pdf-Dokument muss den Anonymitätsanforderungen der Studienordnung genügen. Es bleibt vorbehalten, dass das Prüfungsbüro das postalische Einreichen von Ausdrucken in Abstimmung mit den Prüfer/innen nachfordert. Die Möglichkeit der Abgabe durch postalische Zusendung bleibt unberührt.

4. Die Bearbeitungsfristen für die Hausarbeiten enden mit der bereits bekannt gegebenen einer Verlängerung der Bearbeitungszeit um 14 Tage und damit wie folgt:

  • HA Strafrecht II/ WH, HA Sachenrecht/WH, HA Allgemeines Verw. und Prozessrecht: Abgabedatum ursprünglich 27.04.2020, Abgabedatum verlängert um 14 Tage nunmehr 11.05.2020

  • Studienabschlussarbeiten: Abgabedatum ursprünglich 09.04.2020, Abgabedatum verlängert um 14 Tage nunmehr 23.04.2020

Die Bearbeitungsfristen für ausgegebene Seminararbeiten verlängern sich ebenfalls um 14 Tage. Den Seminarveranstalter/innen bleiben im Hinblick auf Ziffer 7 abweichende Regelungen vorbehalten.

Individuelle Schreibzeitverlängerungen aufgrund von Prüfungsunfähigkeit bleiben unberührt. Dazu gestellte Anträge werden auf Grundlage der neuen Abgabedaten von Amts wegen neu beschieden.

5. Die Prüfer/innen werden vom Prüfungsausschuss darauf hingewiesen, dass die Nichtverfügbarkeit von Literatur bei der Bewertung des Schwierigkeitsgrads der Hausarbeit zu berücksichtigen ist.

6. Von der abgegebenen Hausarbeit, Studienabschlussarbeit oder Seminararbeit kann auch nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses noch zurückgetreten werden, und zwar auch im Bestehensfall. Der Rücktritt ist auf einem Formular zu erklären, das vom Prüfungsbüro rechtzeitig zugänglich gemacht werden wird.

Für den Rücktritt gilt eine Ausschlussfrist von zwei Wochen ab Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses. Im Fall des Rücktritts gilt die Prüfungsleistung als nicht unternommen.

7. Zum jetzigen Zeitpunkt des Beginns eines epidemischen Geschehens kann niemand seriös vorhersagen, ab wann ein Prüfungsgeschehen nach regulären Maßstäben wieder aufgenommen werden kann. Entsprechend ist derzeit auch unklar, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form an unserem Fachbereich die nächsten Klausuren, Kolloquien und Seminare stattfinden werden. Der Prüfungsausschuss wird darauf hinwirken, dass es zur Nachholung von Prüfungsleistungen, die im Sommer nicht wie vorgesehen erbracht werden können, baldestmöglich nach Wiederherstellung regulärer Verhältnisse Gelegenheit geben wird. Das betrifft auch die Ausgabe neuer Studienabschlussarbeiten, so dass ein Rücktritt in Anwendung der vorstehenden Regelungen nicht notwendigerweise bedeutet, dass die Schwerpunktbereichsprüfung erst ein Jahr später abgelegt werden kann. Die derzeitigen (optimistischen) Planungen beruhen auf der Annahme, dass Klausuren im Sommersemester geschrieben und im Anschluss an die Klausurenphase Studienabschlussarbeiten ausgegeben werden können, die folglich von Ende Juli bis Ende September zu bearbeiten wären. Es liegt indessen in der Natur einer Prognose, dass sich die Dinge auch anders entwickeln können.

8. Mit der Anordnung des Präsenznotbetriebes durch die Universitätsleitung ist auch den Prüferinnen und Prüfern der im Korrekturlauf befindlichen Klausuren des Wintersemesters 2019/2020 sowie den zuständigen Sekretariaten der Zugang zu ihren Büros verwehrt. Diese Prüfungsverfahren können daher derzeit nicht fortgesetzt werden. Der Prüfungsausschuss wirkt darauf hin, dass diese Beschränkungen nicht länger als zwingend notwendig fortbestehen.

9. Schon jetzt ist absehbar, dass die gegenwärtige Situation den Fortgang des Studiums im Sommersemester erheblich beeinträchtigt. Der Prüfungsausschuss wirkt im Rahmen seiner Zuständigkeit darauf hin, dass die geltenden Regelstudienzeiten für Studienförderung und Freiversuche so gehandhabt werden (können), dass den aktuell immatrikulierten Studierenden kein Nachteil entsteht. Gegenüber dem Gemeinsamen Prüfungsamt ist eine entsprechende Initiative der Dekanate der benachbarten Fakultäten bereits lanciert worden.

10. Allen Beteiligten ist bewusst, dass auch die vorstehenden Regelungen nicht alle Fragen zufriedenstellend beantworten. Um dem allseitigen Gesprächsbedarf Rechnung zu tragen, veranstalte ich eine Offene Sprechstunde heute, Freitag, 27.3.2020, ab 20.00 Uhr, an der Sie unter der folgenden URL teilnehmen können: https://webconf.vc.dfn.de/r255dchcneyp/ (sofern die Technik funktioniert).

Univ.-Prof. Dr. Olaf Muthorst

Prüfungsausschussvorsitzender


7 / 22