Rückblick: 7. Treffen des Netzwerks Wohnen im Recht
Die Mitglieder kommen aus Zivilrecht und Öffentlichem Recht und arbeiten dogmatisch, rechtsvergleichend, politökonomisch und rechtshistorisch.
Das Netzwerk wurde 2022 von Doktorand:innen und Post-Docs gegründet.
News vom 17.07.2026
Am 10. Juli 2026 fand an der Freien Universität Berlin das 7. Treffen des Netzwerks „Wohnen im Recht“ (WiR) statt. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Diskussion eines geplanten Sammelbandes mit wissenschaftlichen Beiträgen der Netzwerkmitglieder.
Der Sammelband widmet sich dem Thema „Wohnen als Konflikt“. Ausgehend von der Annahme, dass Wohnen von vielfältigen Spannungen, Gegensätzen und Widersprüchen geprägt ist, verfolgt das Projekt das Ziel, diese Konfliktlinien sichtbar zu machen und einen einheitlichen Begriff des Wohnens im Recht zu konturieren. Im Rahmen des Treffens wurden die einzelnen Beiträge vorgestellt und diskutiert.
Die Beiträge beleuchten unterschiedliche Konfliktdimensionen des Wohnens. Sie befassen sich unter anderem mit Kompetenzfragen im Preisrecht und Städtebau- und Planungsrecht, den Konfliktfeldern des genossenschaftlichen Wohnens und der gerichtlichen Durchsetzung der Mietpreisbremse. Weitere Beiträge widmen sich dem Untermietzuschlag, dem Begriff des Studierendenwohnheims sowie der Zerrüttungskündigung.


