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Comparative Perspectives on Whistleblower Protection

In Zusammenarbeit mit Prof. Jacqueline Ross und Prof. Verity Windship von der University of Illinois College of Law vergleichen wir den Umgang mit Whistleblowern durch die Strafverfolgung in den USA und Deutschland und den Einfluss auf die unterschiedlichen Rechtssysteme. 

Verglichen mit den US ist Deutschland eine Einöde für Hinweisgeber. Zugegeben, es hat einige Versuche gegeben, das Whistleblowing in der deutschen Gesetzgebung zu fördern. Aber sie haben die Anforderungen an die Problematik nicht erfüllt. Whistleblowing hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, und seine Kontroverse hat auch Deutschland erreicht. Der Hinweisgeber ist mit Risiken wie Kündigung, Suspendierung, Diskriminierung, Ausschluss, schwarze Listen und Drohungen oder vielleicht sogar strafrechtlicher Verfolgung konfrontiert. Whistleblowing ist ein Akt "an der Grenze zwischen Illegalität und Legalität". Die Aufdeckung unerwünschter Verhaltensweisen liegt jedoch natürlich generell im öffentlichen Interesse und ist daher ein wünschenswertes Verhalten. Deshalb ist es notwendig, den Hinweisgeber zu schützen, damit er nicht schon allein durch die Rechtslage abgeschreckt wird und gleichzeitig einen Anreiz gibt. Organisationen haben jedoch ein entgegengesetztes Interesse daran, vertrauliche Informationen geheim zu halten. Daher muss der Staat ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen dem Schutz von Informanten, öffentlichen Interessen und vertraulichen Informationen finden.

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