Werkstattgespräch Komplexität und Recht am 16.7.2026
Im Rahmen des von der Volkswagenstiftung geförderten Drittmittelprojekts „Wandel im und durch Recht – Digitale Transformation und Klimawende“ forschen derzeit mehrere Fellows am Arbeitsbereich von Frau Prof. Dr. Angela Schwerdtfeger zu Fragen des rechtlichen Umgangs mit Komplexität. Zwei von ihnen freuen sich, Interessierten in einem Werkstattgespräch work in progress vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.
Komplexität als charakteristisches Merkmal von Transformationsprozessen entsteht durch eine nicht überschaubare Zahl sich wechselseitig beeinflussender Faktoren. Strukturelle Wirklichkeitsveränderungen wie die digitale Transformation und die Klimawende konfrontieren das Recht mit neuen Regelungsbedarfen und der Notwendigkeit, bestehende Regelungsstrukturen an sich wandelnde Realitäten anzupassen. Zugleich können normative Entscheidungen und Regelungen nur wirken, wenn komplexe Wirklichkeiten angemessen verstanden und verarbeitet werden. Wie dies gelingen kann, erkunden die Fellows aus unterschiedlichen Perspektiven – und laden ein, gemeinsam darüber nachzudenken.
15:45 Begrüßung
Univ.-Prof. Dr. Angela Schwerdtfeger
15:50-17:20 Das juristische Lehrbuch – Recht vermitteln unter den Bedingungen komplexer Transformationen
Prof. Dr. Nora Rzadkowski, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg
17:30-19:00 Von der stationären zur fluiden Umweltbeobachtung – Komplexitätsbewältigung der Ressourcenflüsse
Dr. Maximilian Petras, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Raum 1107, Boltzmannstr. 3, 14195 Berlin
und online (Anmeldung an e.prokaeva@fu-berlin.de)

