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Die Ko-Evolution des Europarechts – wie Netzwerkanalysen und die Verarbeitung natürlicher Sprache die Entwicklung des Europarechts messbar machen können

08.07.2026 | 18:00
FUELS

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In diesem Vorhaben geht es darum, die Evolution des Europarechts als Abbild einer komplexen europäischen Gemeinschaft quantitativ darzustellen. Die "offene Struktur" kennzeichnet das (Europa-) Recht als adaptives System, das durch Gesetzgebung und Rechtssprechung evolutionäre Prozesse durchläuft. Die Idee ist, diese Evolution durch Methoden aus der Komplexitätsforschung, vor allem Netzwerkanalysen, und Methoden des maschinellen Lernens, systemisch zu analysieren.

Moritz Marpe ist Gastwissenschaftler am Lehrstuhl "Deutsches und europäisches Öffentliches Recht" der FU und forscht im Rahmen des NEXT-Projekts zur Evolution des Europarechts.  Moritz promoviert am Fachbereich für Digital Service Engineering der TU Berlin zu KI-Agenten und deren Möglichkeit individuelle und kollektive Strategien zu entwickeln.

Weitere Informationen

Präsenz & online Webex-Link (https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin-en/j.php?MTID=mc34a1cd6c8686bfcda0bdc4002306548)
Boltzmannstraße 3, Raum 4404