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Seminarfahrt zum Bundesverfassungsgericht

FU-Studierende vor dem Bundesverfassungsgericht

FU-Studierende vor dem Bundesverfassungsgericht

News vom 28.06.2026

Karlsruhe war vom 15. bis zum 17. Juni 2026 das Ziel von acht Studierenden des Fachbereichs: In einem gemeinsam mit der Universität Leipzig veranstalteten Seminar widmeten sich die insgesamt 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Thema „Verfassungsvergleichung und Verfassungsrechtsprechung“. Unter der Leitung von Prof. Dr. Torben Ellerbrok und Wiss. Mit. am BVerfG Dr. Alexander Brade, LL.M. (Harvard) diskutierten sie Mehrwert und Methodik der Rechtsvergleichung im Öffentlichen Recht. Einige Themen – etwa die Identitätskontrolle, der verfassungsrechtliche Klimaschutz oder ein „Recht auf Schwangerschaftsabbruch“ – wurden rechtsvergleichend auf den Prüfstand gestellt.

Die Fahrt nach Karlsruhe bot zugleich Gelegenheit, das Bundesverfassungsgericht näher kennenzulernen. So konnten die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer am Dienstag, den 16. Juni 2026 eine mündliche Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts vor Ort verfolgen: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen macht in einem Organstreitverfahren geltend, dass Landwirtschaftsminister Alois Rainer durch die Aufhebung einer Rechtsverordnung die Rechte des Bundestags aus Art. 80 GG unzulässig beschnitten habe (hier berichtet Wiss. Mit. Sarah Buchheister über das Verfahren). Am darauffolgenden Tag eröffnete eine Führung durch das Gerichtsgebäude einen Blick hinter die Kulissen. In einem persönlichen Austausch gab zudem Thomas Offenloch, Richter des Zweiten Senats, den Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern „aus erster Hand“ Einblicke in die Arbeit des Gerichts und seinen Tagesablauf als Richter.

Neben dem fachlichen Programm blieb bei einer Stadtführung sowie einer Wanderung in die Karlsruher Weinberge Zeit, die badische Residenzstadt kennenzulernen und neue Kontakte zwischen Berlin und Leipzig zu knüpfen.

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