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Studiumsinteressierte

Hörsaalgebäude Van't-Hoff-Str. 8
Hörsaalgebäude Van't-Hoff-Str. 8
Bildquelle: Studien- und Prüfungsbüro


Warum Rechtswissenschaft an der FU Berlin studieren?

Es gibt mindestens fünf gute Gründe, die den Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin auszeichnen und von vielen anderen Juristischen Fakultäten in der Bundesrepublik Deutschland unterscheiden:

  1. Während des Studieneinstiegs werden Sie im Rahmen unseres Mentoringprogramms von ausgebildeten Mentorinnen und Mentoren (Jura-Studierende höherer Semester) in organisatorischen Fragen unterstützt und begleitet.
  2. Während der Studieneinstiegsphase werden neben den Methodenkursen zusätzliche Kleingruppenveranstaltungen - die Tutorien -angeboten. Tutorien sind freiwillige Veranstaltungen für Studierende der ersten Semester, in denen Jura-Studierende höherer Semester den Stoff der Vorlesungen mit ihnen anwenden und vertiefen.
  3. Der Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin verfügt über die am besten ausgestattete Fachbibliothek in der Bundesrepublik Deutschland, die auch von vielen Jura-Studierenden anderer Juristischer Fakultäten geschätzt und genutzt wird.
  4. Der Fachbereich bietet eines der umfangreichsten Austauschprogramme deutscher juristischer Fakultäten mit über 70 Partneruniversitäten auf vier Kontinenten (Nord- und Südamerika, Europa, Australien und Asien) an. Zudem besteht sehr oft die Möglichkeit das Schwerpunktbereichsstudium inkl. -prüfung komplett im Ausland zu absolvieren.
  5. Zur gezielten Vorbereitung auf den staatlichen Teil der ersten juristischen Prüfung wird den Studierenden des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin ein kostenfreies Universitätsrepetitorium angeboten.
Studieninteressierten empfehlen wir zudem wärmstens, unseren Online-Studienfachwahl-Assistenten (OSA) für das Fach Rechtswissenschaft zu nutzen, um einen umfassenden Eindruck von Studienstruktur, -inhalten und dem Studienalltag zu erhalten.

Hie finden Sie ausführliche Informationen zum konkreten Studiumsaufbau und -inhalten des Studiengangs Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie zu den Eigenschaften und Fähigkeiten, die man für ein Studium der Rechtswissenschaft erfahrungsgemäß mitbringen sollte.

Aufbau des Studiums

Eignung zum Studium

Bewerbung


Aufbau des Studiums

Gegenstand des Studiums sind Pflichtfächer und wählbare Schwerpunktbereiche. Zusätzlich sind im Studium Module zur Berufsvorbeitung zu belegen sowie ein dreimonatiges Pflichtpraktikum zu absolvieren.

Pflichtfächer sind die Kernbereiche des Bürgerlichen Rechts, des Strafrechts und des Öffentlichen Rechts, die einschließlich der rechtswissenschaftlichen Grundlagenfächer (Rechtsgeschichte und Rechtstheorie) im Zentrum des Einführungsbereichs stehen. Die studienbegleitende Zwischenprüfung soll den Einführungsbereich nach dem zweiten Semester abschließen.

Die in diesen beiden ersten Semestern erworbenen Kenntnisse in den Studienbereichen Bürgerliches Recht, Strafrecht und Öffentliches Recht werden unter Hinzunahme der jeweiligen Verfahrensrechte (Zivil- und Strafverfahrensrecht, Verwaltungs- und Verfassungsprozessrecht) und den Grundlagen des Europarechts im Rahmen des sich anschließenden Aufbaubereichs im dritten, vierten und fünften Semester mittels Hausarbeiten und Klausuren unter Anwendung der erlernten juristischen Methodik geprüft. Abgerundet wird der Aufbaubereich mit der wissenschaftlich vertieften Beschäftigung mit einer Rechtsthematik innerhalb eines Seminars.

Parallel dazu startet im fünften Semester das Schwerpunktbereichsstudium in dem über zwei Semester vertiefte Kenntnisse in einem jeweils gewählten Schwerpunkt erworben werden, wobei es sinnvoll aber nicht zwingend ist das erwähnte Seminar thematisch auf den gewählten Schwerpunktbereich auszurichten. Im Zentrum des Schwerpunktbereichsstudium steht die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung, bestehend aus Abschlussarbeit und Abschlussklausur, deren Gesamtnote zu 30 Prozent die in die Gesamtnote der ersten juristischen Prüfung eingeht.

Anschließend findet im siebten und achten Semester im Vertiefungsbereich (Universitätsrepetitorium) zur Vorbereitung auf den staatlichen Teil der ersten juristischen Prüfung eine Wiederholung und Vertiefung im Bürgerlichen Recht, Strafrecht und Öffentlichen Recht statt.

Hier finden Sie einen exemplarischen Studienverlaufsplan.

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Eignung zum Studium

Eigenschaften und Fähigkeiten, die man für ein Studium der Rechtswissenschaft erfahrungsgemäß mitbringen sollte:

  • Aufgabe der Juristin / des  Juristen ist die Lösung von Fällen. Eine gute Falllösung überzeugt durch eine stringente Argumentation. Das wichtigste Werkzeug der Juristin / des Juristen ist also die Sprache, weswegen sich die oder der Studierende mündlich gut ausdrücken können und Spaß am schriftlichen Formulieren haben sollte.

  • Die Rechtswissenschaft ist durch einen abstrahierenden Denkstil gekennzeichnet, denn in den Gesetzen können nicht alle in Betracht kommenden Sachverhalte abgebildet werden. Vielmehr stellen die Gesetze abstrakte Leitbilder dar, unter die der jeweilige spezielle Sachverhalt subsumiert, d. h. rechtlich eingeordnet, wird. So kann man dem Gesetz beispielsweise nicht entnehmen, wie man Brötchen kauft. Geregelt ist aber, wie Verträge im Allgemeinen zustande kommen. Die oder der Studierende sollte deshalb ein gewisses Abstraktionsvermögen mitbringen.

Zur Veranschaulichung des verlangten Sprach- und Abstraktionsniveaus können Sie hier eine Musterlösung eines Beispielfalls (mitsamt Aufgabenstellung) aus dem 2. Fachsemester einsehen.
  • Die oder der Studierende sollte weiterhin aufgeschlossen für die ganze Breite gesellschaftlicher Fragestellungen mit rechtlichen Bezügen sein, diese neu- und wissbegierig hinterfragen und beleuchten wollen und letztlich die Fähigkeit besitzen, diese Fragestellungen einer Entscheidung zuzuführen. Weitere vorteilhafte Fähigkeiten und Eigenschaften wären also insoweit Aufgeschlossenheit, Neugierde, Wissbegierde und Entscheidungsfreude.

  • Die juristische Ausbildung, die nicht nur das viereinhalbjährige Studium (Regelstudienzeit), sondern auch die sich daran anschließende zweijährige Referendariatszeit umfasst, ist damit nicht nur eine lange, sondern vor allem auch eine arbeitsintensive Zeit. Gleich von Anfang an muss eine Fülle an Stoff in kurzer Zeit bewältigt werden. Dies ist nur dann zu schaffen, wenn von Anfang an und vor allem kontinuierlich und zeitintensiv gearbeitet wird. Die oder der Studierende sollte daher nicht nur viel Zeit sondern auch eine hohe Lernbereitschaft und die Fähigkeit, gezielt Lern-, Arbeits- und Wiederholungstechniken zu entwickeln mitbringen. Ist man in der Lage, sich für diese lange Zeit zu motivieren, zu disziplinieren und die vorbeschriebenen Anforderungen zu bewältigen, so wird man vor allem nach Voranschreiten des Studiums feststellen, dass es viel Spaß macht und dazu führt, eminent wichtige Vorgänge in der Gesellschaft besser zu verstehen.

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Bewerbung

Wer sich für den Studiengang Rechtswissenschaft mit dem Abschlussziel der ersten juristischen Prüfung am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin interessiert, kann sich für den Studienstart in jedem Wintersemester bei der Einrichtung Bewerbung und Zulassung der Freien Universität Berlin um einen entsprechenden Studienplatz bewerben. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.

Damit der Wechsel von der Schule zur Hochschule gelingt, bietet die Allgemeine Studienberatung der Freien Universität Berlin eine Veranstaltungsreihe "Uni im Gespräch" für Schüler/innen an. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter diesem Link. Wir empfehlen wärmstens, unseren Online-Studienfachwahl-Assistenten (OSA) für das Fach Rechtswissenschaft zu nutzen, um einen umfassenden Eindruck von Studienstruktur, -inhalten und dem Studienalltag zu erhalten.

Außerdem erhalten Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen Tipps zur Wahl von Studienfach und Hochschule im Informationsportal der Berliner und Brandenburger Hochschulen unter http://www.studieren-in-bb.de.

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