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Anleitung zur Benutzung der Seite

A. Zur Seitengestaltung

Die Fälle können unter der Rubrik „Die Fälle“ erreicht werden. Sie lassen sich mit unterschiedlicher Zielsetzung (siehe B.) bearbeiten. Unter der Rubrik „Orte und Personen“ werden wir demnächst ein Verzeichnis von allen bei den „hauptstadtfällen“ vorkommenden Orten und Personen präsentieren. Die dortigen Informationen sollen verdeutlichen, dass der Ursprung juristischer Probleme immer in bestimmten örtlichen Verhältnissen und menschliche Interessenlagen zu finden ist. Unter der Rubrik „Berlin“ werden wir demnächst eine Einführung zum Berliner Verwaltungsaufbau einstellen. Bei den „Rechtsvorschriften“ finden sich Links auf online-Gesetzessammlungen. Damit müssen zur Lösung eines Falles nicht immer die Gesetzestexte in Buchform verfügbar sein. Unter der Kategorie „Tipps“ finden sich Informationen und Hilfen zur Bedienung der Seite. Der „Blog“-Button schließlich führt zum „hauptstadtfälle“-Blog.

 

B. Zur Bearbeitung der Fälle

Bei dem Erlernen von juristischen Problem und Arbeitstechniken gibt es leider keine allzeit gültige Empfehlung. Daher haben wir versucht die Fälle so zu präsentieren, dass alle Studierende einen möglichst flexiblen Zugang erhalten. Wie mit den „hauptstadtfällen“ das Bearbeiten von juristischen Problemen geübt werden kann, soll im Folgenden kurz dargestellt werden.

 

I. Aufbau der Fälle

Ein Fall besteht immer aus einem Sachverhalt, einem Lösungsvorschlag und einer darauf basierenden Kurzlösung. Zuerst gelangt man zum Sachverhalt und erst über diese Seite zum Lösungsvorschlag und der Kurzlösung. Bei der Lösung erscheint auf der rechten Seite eine Gliederung zur einfacheren Navigation. Diese bewegt sich grundsätzlich beim Scrollen mit. Sollte die Gliederung zu lang sein um auf Eurem Bildschirm in Gänze zu erscheinen, lässt sich die Gliederung auch durch einen Klick auf das Schlosssymbol fixieren.

 

II. Simulieren von Prüfungssituationen

Für Studierende, die eine Prüfungssituation simulieren und sich daher auch von der speziellen Thematik des Falles überraschen lassen wollen, eignet sich die alphabetische Liste aller Fälle, die allenfalls auf den Schwierigkeitsgrad verweist. Wer etwas gezielter Aufgaben eines bestimmten Rechtsgebietes bearbeiten möchte, dem wird die grobe Einteilung in elf Kategorien empfohlen. Darunter werden die Fälle nach der Reihenfolge ihrer Einfügung geordnet, versehen mit einer kleinen Zusammenfassung des Sachverhalts.

 

III. Gezieltes thematisches Bearbeiten

Studierende, die gezielt juristische Probleme im Kontext eines Falles erarbeiten wollen, sollten sich unter den elf Kategorien die thematische Liste der Fälle anzeigen lassen. Dort werden in einem Begleittext die jeweiligen Schwerpunkte des Falles aufgezählt. Da in einem Fall in der Regel mehrere Probleme auftauchen, findet sich der gleiche Fall auch unter mehreren Kategorien.

 

IV. Der Schwierigkeitsgrad der Fälle

Wir haben uns entschlossen die Schwierigkeit der Fälle von * (Anfängerfall) bis ***** (schwerer Examensfall) anzugeben. Fälle mit drei bis vier Sternen können durchaus schon im Examen gestellt werden. Fälle, die vom Umfang her einer Hausarbeit entsprechen, sind mit ° gekennzeichnet. Dabei würden wir uns über Rückmeldungen von Eurer Seite freuen, inwieweit unsere Einschätzung der Schwierigkeitsgrade korrekt ist (info@hauptstadtfaelle.de).

Lasst Euch von einem Fall mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad nicht abschrecken. Wenn in dem betroffenen Rechtsgebiet schon durch Vorlesungen oder eigenes Studium Kenntnisse erworben wurden, lässt sich der Fall meist schon in Teilen lösen. Der Gedanke, dass erst umfangreiches abstraktes Wissen erworben werden muss bevor man zur Fallbearbeitung schreitet, ist ganz sicher falsch!

 

C. Nutzung von online-Karteikartensystemen

Am Ende der Lösungen verlinken wir auf zwei Karteikartensysteme: Cobocards und ediscio. Die Nutzung von online-Karteikartensystemen scheint uns in vielerlei Hinsicht sinnvoll. Mit zunehmender Studienzeit nimmt das relevante Wissen zu und das Verständnis von juristischen Problemen ändert sich. Dann immer neue Karteikarten zu schreiben, ist lästig und v. a. zeitaufwändig. Zudem lässt sich die ganze Karteikartensammlung nicht immer überall mit hintragen. Möchte man schließlich seine geschriebene Karten mit jemandem teilen und somit Zeit für die Ausarbeitung sparen, lässt sich eine Kopiersitzung nicht vermeiden. All dies spricht dafür zum Lernen online-Karteikartensysteme zu verwenden. Für das Lernen unterwegs lassen sich die Karten schließlich auch ausdrucken.

In Verbindung mit einer online-Fallsammlung wie den „hauptstadtfällen“ oder den „Saarheimer Fällen“ ist die Nutzung von online-Karteikartensystemen darüber hinaus besonders sinnvoll, weil der relevante Inhalt im copy/paste-Verfahren direkt auf eine Karteikarte übertragen werden kann. Dabei sei vor massenhaftem Kopieren gewarnt. Die juristischen Definitionen und Streitstände müssen zunächst verstanden werden. Dafür ist es notwendig das in den „hauptstadtfällen“ gespeicherte Wissen mit dem in der Vorlesung und durch das Lesen von Lehrbüchern erworbenen Wissen zu verbinden. Nur wenn ein juristisches Problem durch eine solche übergreifende Bearbeitung verstanden worden ist, lässt sich mit Gewinn an Karteikarten arbeiten.

Ob die von uns verlinkten Karteikartensysteme benutzt werden oder ein anderes, solltet Ihr für Euch selbst entscheiden. Innerhalb einer Lerngruppe ist es sicher sinnvoll geschlossen mit einem System zu arbeiten, da dann Karteikarten getauscht und somit Zeit gespart werden kann. ACHTUNG: Cobocards ist demnächst nur noch in einem sehr beschränkten, für eine dauerhafte Nutzung kaum ausreichenden Umfang kostenlos!

 

D. Die Nutzung des „hautpstadtfälle“-Blogs

Das „hauptstadtfälle“-Blog dient der Ankündigung von und dem Austausch über Neuigkeiten aus der großen, weiten juristischen Welt. Speziell sollen hier relevante Informationen für Studenten der Rechtswissenschaften gesammelt werden. Besonders gerne – weil mit den „hauptstadtfällen“ thematisch verwandt – werden Hinweise auf andere gute und frei verfügbare Falllösungen zum öffentlichen Recht genommen.