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Berliner Olympiastadion GmbH und Berliner-Ordnungs-Center

Die Berliner Olympiastadion GmbH ist bereits seit vielen Jahren als Betreiberin für die Vermarktung des Olympiastadions Berlin zuständig. Alleiniger Gesellschafter ist das Land Berlin, das auch Eigentümerin des Olympiageländes ist. Nach aufwendigen Umbau- und Modernisierungsarbeiten ist das Stadion nunmehr geeignet für Großveranstaltungen jeglicher Art. Ob jedoch weiterhin dort erstklassiger Fußball geboten wird, steht jedes Jahr erneut auf der Kippe. Nicht nur deshalb ist die Berliner Olympiastadion GmbH stets auf der Suche nach alternativen Einkunftsmöglichkeiten. Konzerte stehen genauso im Programm wie auch internationale Sportveranstaltungen. Insbesondere die bald stattfindende Leichtathletik-EM wirft bereits ihre Schatten voraus (Stadionverbot). Auch die Umbenennung des Stadions ist ein stets wiederkehrendes Thema. Der Name „Schwartzbau-Stadion“ scheiterte allein an dem Widerstand der Fans des dort spielenden „Dorothea BSC“, die sich gegen die „Überkommerzionalisierung“ des Fußballs wehrten.

Bereits für die Leichtathletik-WM 2009 gründeten das Land Berlin und der privatrechtlich organisierte Deutsche Leichtathletikbund das Berliner-Ordnungs-Center (BOC). wobei dem Land Berlin, das keinen Einfluss auf die dortigen Entscheidungsprozesse nehmen kann, lediglich eine untergeordnete Stellung zukommt. Aufgabe des BOC ist es, bei Leichtathletik-Großveranstaltungen die Organisations- und Akkreditierungsaufgaben zu übernehmen.


Erwähnt in folgendem Fall:

Stadionverbot