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Der Wettbewerb

Der Willem C. Vis Moot ist der weltweit größte und renommierteste studentische Wettbewerb auf dem Gebiet des Zivil- und Wirtschaftsrechts. Organisiert wird der Wettbewerb von der Pace University in New York in Zusammenarbeit mit UNCITRAL (United Nations Comission on International Trade Law) und zahlreichen renommierten Schiedsinstitutionen. Der Moot fand zum ersten Mal im Jahre 1993 statt. Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 300 Universitäten aus 67 Nationen teil.

Vor dem Hintergrund eines fiktiven Rechtsfalles aus dem UN-Kaufrecht simuliert der Wettbewerb ein Schiedsgerichtsverfahren. Die Teams erstellen zunächst Schriftsätze für Kläger- und Beklagtenseite und verhandeln den Fall schließlich mündlich in Hong Kong und Wien – jeweils in englischer Sprache. Für die einzelnen Schriftsätze sowie das erfolgreichste Team und den besten Einzelredner in den mündlichen Verhandlungen werden Preise vergeben.

Im Gegensatz etwa zum völkerrechtlichen Jessup Moot Court findet keine nationale Vorausscheidung statt, so dass alle Teams an den mündlichen Endausscheidungen in Hong Kong und Wien teilnehmen können. Dort wird der Rechtsstreit schließlich vor erfahrenen Schiedsrichtern, Rechtsanwälten und Professoren verhandelt.

Den Teilnehmern wird mit dem Willem C. Vis Moot Court die Möglichkeit geboten, über den Tellerrand des juristischen Studiums hinauszublicken und einen praxisbezogenen Einblick in den Alltag eines international tätigen Anwalts zu gewinnen. Neben der Schulung von rhetorischem Geschick und Argumentationsfähigkeit ist auch das Arbeiten in englischer Sprache für den Berufseinstieg von großem Vorteil.

Doch nicht nur fachlich bedeutet der Willem C. Vis Moot eine enorme Bereicherung. Die Arbeit im Team mit gleichgesinnten Studenten und die Gelegenheit Kontakte zu Studenten aus aller Welt zu knüpfen haben schon Generationen von Teilnehmern begeistert.