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Werde ein Teil des Philip C. Jessup International Law Moot Courts der FU Berlin!

Wir suchen ein neues Team für den Jessup Moot Court 2018!

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 28. Mai 2017.

Interessierte Studierende (auch aus dem ERASMUS-Programm) richten ihre Bewerbung bitte per E-Mail an:

c.a.naegele@fu-berlin.de

Vorkenntnisse im Völkerrecht sind von Vorteil, aber nicht zwingend.

Bitte füge folgende Unterlagen deiner Bewerbung bei:

  • Kurzes Motivationsschreiben in englischer Sprache (nicht mehr als eine DIN A 4 Seite)
  • Tabellarischer Lebenslauf (deutsch oder englisch)
  • Notenübersicht (beim Prüfungsbüro erhältlich)
  • Sonstige Unterlagen soweit vorhanden und relevant (Sprachzertifikate, Praktikumszeugnisse etc.)

Eine Auswahl der Interessenten wird zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Das Bewerbungsverfahren wird teilweise in englischer Sprache stattfinden. Die Bewerbungsgespräche sind für die Woche vom 29. Mai bis zum 02. Juni 2017 angedacht. Für Bewerber*innen, die nicht persönlich erscheinen können, kann das Gespräch auch über Skype o.ä. geführt werden.

Für News und Updates siehe auch: https://www.facebook.com/JessupFUBerlin.


Zum Jessup Moot Court:

Die Freie Universität nimmt seit 1978 am Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition ununterbrochen teil und konnte mehrere Male die deutsche Vorrunde für sich entscheiden, zuletzt 2008. Im Jahr 2017 konnte das Team der FU den Award für das beste Applicant Memorial für sich beanspruchen.

Beim Jessup Moot Court handelt es sich um den größten und ältesten internationalen Wettbewerb auf dem Gebiet des Völkerrechts. Gegründet wurde er 1959 von Studenten der Harvard und der Columbia University sowie der University of Virginia und wird seither jährlich von der International Law Students Association (ILSA) organisiert. 2017 nahmen etwa 1.500 Studentinnen und Studenten von über 600 Universitäten aus etwa 80 Ländern teil.

Der Sache nach geht es um eine simulierte Gerichtsverhandlung in englischer Sprache vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag. Teams repräsentieren die streitenden Staaten sowohl auf Kläger- wie auch auf Beklagtenseite und müssen durch Einreichung von Schriftsätzen ("Memorials") und in einer mündlichen Verhandlung ("Pleadings") – jeweils in englischer Sprache – zunächst in einem nationalen Vorausscheid gegen die Teams der anderen nationalen Universitäten antreten. Im letzten Jahr nahmen in Deutschland 20 Universitäten an den sog. "National Rounds" an der Universität Passau teil.

Diese dienen zugleich als Qualifikationsrunde für die International Rounds in Washington, D.C. Es qualifizieren sich die beiden besten deutschen Teams. In Washington treffen sich die jeweils besten Teams aus mehr als achtzig Staaten, um in einer weiteren Runde mündlicher Verhandlungen den Besten auszuspielen. Richter sind bei den nationalen und internationalen Ausscheidungsrunden jeweils Professoren oder Praktiker, sowie Richter des IGH.

Unter den vielen verschiedenen Wettbewerben ragt der Jessup Moot Court als traditionsreichster und mit Abstand bekanntester Wettbewerb für das Völkerrecht heraus. Alle Teilnehmer erhalten im September des jeweiligen Jahres den Fall und haben bis Mitte Dezember Zeit, ihre Schriftsätze anzufertigen und einzureichen. Bis zu der Nationalen Vorausscheidung bereiten sich dann die Studenten gezielt auf ihr Plädoyer vor, um die Zwischenfragen der Richter kompetent und souverän beantworten zu können.

Auch in diesem Jahr nehmen Studenten der Freien Universität am Jessup Moot Court teil. Für das Team der Freien Universität Berlin besteht zudem die Möglichkeit am International Day of Crisis in Paris teilzunehmen.

Weitere Informationen zum Jessup Moot Court, insbesondere Informationen für Interessierte und Bewerber, finden Sie auch hier.